Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Immer wieder heißt es:
„Die Windräder stehen still – und trotzdem kassieren die Betreiber Milliarden!“
Der Vorwurf klingt skandalös. Er verschweigt aber entscheidende Fakten.
Windkraftanlagen werden meist nicht abgeschaltet, weil der Strom „unnütz“ wäre. Das Problem liegt häufig am Stromnetz. Besonders im Norden Deutschlands wird oft mehr Windstrom erzeugt, als die Leitungen Richtung Süden transportieren können.
Dann greifen Netzbetreiber ein, um das Stromnetz stabil zu halten. Windräder werden zeitweise heruntergeregelt. Dafür erhalten Betreiber Entschädigungen.
Nicht, weil sie „nichts tun“ …
… sondern weil Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen hat, der notwendige Netzausbau aber jahrzehntelang verschleppt wurde.
Ja, diese Zahlungen kosten Geld. Die direkten Entschädigungen für abgeregelten Ökostrom lagen zuletzt bei einigen hundert Millionen Euro jährlich.
Doch genau hier beginnt die verzerrte Debatte.
Denn gleichzeitig wird kaum darüber gesprochen, wie viel fossile Energien Deutschland tatsächlich kosten:
Milliardenhilfen für Kohle und Gas
Gaspreisbremsen
LNG-Terminals
Steuervergünstigungen für Diesel
Steuerfreiheit für Kerosin
CO₂-Folgekosten
Gesundheitskosten durch Luftverschmutzung
Allein die Energiekrise zeigte, wie teuer fossile Abhängigkeiten wirklich sind. Deutschland musste Milliarden ausgeben, weil Gas plötzlich knapp und extrem teuer wurde.
Und warum?
Weil Deutschland von Importen aus Russland, Katar und anderen Staaten abhängig war.
Wind und Sonne schicken dagegen keine Rechnung.
Das eigentliche Problem heißt deshalb nicht „zu viel Windkraft“, sondern:
zu langsamer Netzausbau,
zu wenige Speicher,
und fehlende flexible Stromnutzung.
Überschüssiger Strom könnte längst genutzt werden: für Batteriespeicher, Wasserstoff, Elektroautos, Wärmepumpen oder industrielle Prozesse.
Genau deshalb investieren heute China, die USA und viele europäische Länder massiv in Speicher und intelligente Stromnetze.
Der größte Denkfehler vieler Kritiker: Fossile Kraftwerke benötigen dauerhaft Brennstoff. Windkraft nicht.
Gas, Öl und Kohle müssen jedes Jahr neu gekauft werden. Wind und Sonne nicht.
Wer deshalb nur über „bezahltes Stillstehen von Windrädern“ spricht, ohne die gigantischen Kosten fossiler Energien zu erwähnen, erzählt nur die halbe Wahrheit.
Übrigens: Nicht nur ein großer Anteil von CDU, CSU und FDP HETZEN GEGEN WINDKRAFT.
Besonders extrem versucht die AfD gegen erneuerbare Energie zu hetzen und würde am liebsten noch mehr fossile Energie von Putin und USA2.0 erwerben,
Die neue Energiepolitik unter Katherina Reiche wird von vielen als „pragmatisch“ verkauft. Angeblich gehe es um Versorgungssicherheit, stabile Strompreise und den Schutz der Industrie. Doch schaut man genauer hin, entsteht aus meiner Sicht ein ganz anderes Bild:
Deutschland wird wieder stärker in fossile Abhängigkeiten gedrängt – mit Milliardenkosten für die Bürger und enormen Vorteilen für Energiekonzerne und fossile Lobbygruppen.
Die Strategie wirkt dabei perfide: Zuerst wird Angst erzeugt – vor Blackouts, Dunkelflauten und angeblich unsicheren erneuerbaren Energien. Anschließend werden neue Gaskraftwerke als alternativlos präsentiert. Genau dadurch bleiben fossile Energien dauerhaft im Markt.
1. Viel mehr neue Gaskraftwerke als ursprünglich geplant
Unter Habeck standen bereits neue Reservekraftwerke im Raum. Doch unter Reiche wurden die Ausbaupläne nochmals massiv ausgeweitet. Zeitweise wurden bis zu 20 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten diskutiert.
Das bedeutet: Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur statt konsequenter Fokus auf Speichertechnologien, intelligente Netze und Flexibilisierung.
2. Aufweichung der Wasserstoff-Vorgaben
Besonders kritisch: Die neuen Gaskraftwerke sollen teilweise nicht einmal vollständig „H₂-ready“ sein müssen.
Ursprünglich sollte gelten: Neue Kraftwerke dürfen langfristig nur betrieben werden, wenn sie später mit grünem Wasserstoff laufen können.
Diese Vorgaben wurden abgeschwächt. Plötzlich reicht teilweise CCS – also CO₂-Abscheidung – als Ersatzlösung.
Damit drohen neue fossile Kraftwerke jahrzehntelang weiterzulaufen.
3. Förderung von CCS statt echter Energiewende
CCS wird plötzlich als Zukunftstechnologie verkauft. Doch CO₂-Abscheidung ist teuer, ineffizient, energieintensiv, technisch umstritten und langfristig riskant.
Statt fossile Energie zu verdrängen, soll deren Nutzung künstlich verlängert werden.
4. Angriff auf kleine Photovoltaik-Anlagen
Besonders problematisch: Die feste Einspeisevergütung kleiner PV-Anlagen wurde politisch infrage gestellt.
Das trifft Hausbesitzer, kleine Solaranlagen, Bürgerenergie und private Investoren.
Während große Energiekonzerne Milliardenförderungen erhalten sollen, wird gleichzeitig die dezentrale Bürgerenergie geschwächt.
5. Benachteiligung von Batteriespeichern
Batteriespeicher könnten viele Gaskraftwerke teilweise ersetzen. Doch genau hier fehlt der massive politische Ausbau.
Kritiker werfen der Politik vor, Speicherlösungen gegenüber fossilen Reservekraftwerken bewusst zu benachteiligen.
Dabei wären Millionen private Speicher ein Schlüssel für Netzstabilität, günstigen Strom, Versorgungssicherheit und weniger Importabhängigkeit.
6. Nähe zur fossilen Lobby
Katherina Reiche war zuvor selbst im Umfeld großer Energiekonzerne tätig. Kritiker werfen ihr deshalb vor, Positionen der fossilen Energiewirtschaft nahezu direkt in Regierungspolitik umzusetzen.
Viele Entscheidungen wirken jedenfalls auffällig konzernfreundlich.
7. Schwächung der Bürgerenergie
Die ursprüngliche Energiewende basierte auf dezentraler Stromerzeugung, Bürgerenergie, lokalen Speichern und Millionen privaten Investitionen.
Nun verschiebt sich die Politik wieder hin zu zentralen Großkraftwerken, großen Netzen und wenigen dominierenden Konzernen.
8. Zweifel an der vollständigen Klimaneutralität
Selbst europäische Klimaziele wurden öffentlich relativiert. Damit entsteht erneut Unsicherheit für Unternehmen und Investoren.
Doch genau diese Unsicherheit bremst Investitionen in erneuerbare Technologien massiv aus.
9. Soziale Schieflage
Wer profitiert? Große Energiekonzerne.
Wer bezahlt? Die Bürger.
Denn neue Gaskraftwerke benötigen staatliche Förderungen, Kapazitätszahlungen, Netzausbau und Reservevergütungen.
Am Ende landen die Kosten bei Verbrauchern und Mittelstand.
10. Rückkehr zur fossilen Denkweise
Anstatt massiv auf Speicher, Lastmanagement, europäische Stromnetze, flexible Verbraucher und intelligente Steuerung zu setzen, erfolgt wieder der Rückgriff auf fossiles Gas.
Damit steigt erneut die Abhängigkeit von Energieimporten.
11. Verwässerung des Heizungsgesetzes
Die Abschwächung des Gebäudeenergiegesetzes sorgt erneut für Unsicherheit.
Genau diese ständigen Richtungswechsel verunsichern Verbraucher, Handwerker, Hersteller und Investoren.
Viele verschieben deshalb Investitionen.
12. Fossiler Lock-in-Effekt
Neue Gaskraftwerke rechnen sich nur über jahrzehntelangen Betrieb.
Wer Milliarden investiert, will diese Kraftwerke möglichst lange laufen lassen.
Damit entsteht automatisch politischer Druck, auch künftig ausreichend Gas zu verbrennen.
13. Dauerhaft höhere Strompreise durch Gas
Besonders perfide ist der Zusammenhang mit dem Strompreis.
Denn in Europa bestimmt häufig das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Strompreis für alle anderen.
Und genau das sind oft Gaskraftwerke.
Mehr Gas im Strommarkt bedeutet daher häufig höhere Strompreise, höhere Netzentgelte, höhere Subventionen und höhere Belastungen für Bürger und Industrie.
Die Bürger zahlen also doppelt: Erst über Steuern für neue Kraftwerke. Dann über dauerhaft höhere Strompreise.
Und genau dadurch werden auch Wärmepumpen, Elektroautos und elektrische Industrieprozesse wirtschaftlich ausgebremst.
Deutschland bleibt länger abhängig von Öl und Gas.
Und die AfD?
Wer glaubt, die AfD würde dies besser machen, irrt gewaltig.
Die AfD lehnt große Teile der Energiewende offen ab. Windkraft soll zurückgebaut werden. Klimaschutzmaßnahmen werden bekämpft.
Das Ergebnis wäre: noch mehr fossile Energie, noch mehr Öl, noch mehr Gasimporte.
Davon würden vor allem Russland und die USA profitieren: Russland über fossile Rohstoffe, die USA über LNG- und Frackinggasexporte.
Während China massiv in Solarindustrie, Speichertechnik und Elektromobilität investiert, droht Deutschland energiepolitisch zurückzufallen.
Die eigentliche Gefahr
Nicht Windkraft und Solar sind das Problem.
Das eigentliche Risiko sind neue fossile Abhängigkeiten.
Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Gaslieferanten schon.
Und genau deshalb geht es längst nicht mehr nur um Klimaschutz. Es geht um wirtschaftliche Macht, geopolitische Abhängigkeiten und Milliardenprofite.
Die Bürger zahlen. Die Konzerne kassieren. Und Deutschland verliert wertvolle Zeit.
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer – .
Die neue Energiepolitik unter Katherina Reiche wird von vielen als „pragmatisch“ verkauft. Angeblich gehe es um Versorgungssicherheit, stabile Strompreise und den Schutz der Industrie. Doch schaut man genauer hin, entsteht aus meiner Sicht ein ganz anderes Bild:
Deutschland wird wieder stärker in fossile Abhängigkeiten gedrängt – mit Milliardenkosten für die Bürger und enormen Vorteilen für Energiekonzerne und fossile Lobbygruppen.
Mehr Gaskraftwerke statt konsequenter Energiewende
Unter Habeck standen bereits neue Reservekraftwerke im Raum. Doch unter Reiche wurden die Ausbaupläne nochmals massiv ausgeweitet. Zeitweise wurden bis zu 20 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten diskutiert.
Das bedeutet Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur statt konsequenter Fokus auf Speichertechnologien, intelligente Netze und Flexibilisierung.
Gas bestimmt den Strompreis
Besonders perfide ist der Zusammenhang mit dem Strompreis. Denn im europäischen Merit-Order-System bestimmt häufig das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Strompreis für alle anderen.
Und genau das sind oft Gaskraftwerke.
Mehr Gas im Strommarkt bedeutet häufig höhere Strompreise für Verbraucher und Industrie.
Die Bürger zahlen also doppelt: Erst über staatliche Subventionen für neue Kraftwerke. Dann über dauerhaft höhere Strompreise.
Schwächung von Bürgerenergie und Speichern
Besonders problematisch ist die politische Schwächung kleiner Photovoltaikanlagen, privater Einspeiser und Batteriespeicher.
Dabei wären gerade Millionen privater Speicher und Solaranlagen der eigentliche Schlüssel für günstigen Strom, Versorgungssicherheit und geringere Importabhängigkeit.
Stattdessen verschiebt sich die Energiepolitik wieder hin zu zentralen Großkraftwerken und wenigen dominierenden Konzernen.
Neue fossile Abhängigkeiten von Russland und USA?
Wer glaubt, die AfD würde dies besser machen, täuscht sich gewaltig. Große Teile der Energiewende werden dort offen bekämpft. Gleichzeitig würde eine stärkere Nutzung fossiler Energien Deutschlands Abhängigkeit weiter verschärfen.
Davon würden vor allem Russland und die USA profitieren – über fossile Rohstoffe, LNG-Importe und Frackinggas.
Während China massiv in Solarindustrie, Speichertechnik und Elektromobilität investiert, droht Deutschland energiepolitisch zurückzufallen.
Die eigentliche Gefahr
Nicht Windkraft und Solar sind das Problem.
Das eigentliche Risiko sind neue milliardenschwere fossile Abhängigkeiten.
Denn Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Gaslieferanten schon.
Und genau deshalb geht es längst nicht mehr nur um Klimaschutz. Es geht um wirtschaftliche Macht, geopolitische Abhängigkeiten und Milliardenprofite.
Die Bürger zahlen. Die Konzerne kassieren. Und Deutschland verliert wertvolle Zeit.
Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte…
Die AfD-Politikerin Leyla Bilge wurde wegen Volksverhetzung verurteilt. Der Grund: Sie bezeichnete queere Menschen auf einem AfD-Parteitag unter anderem als „Satansbrut“, „gestört“ und „pädophil“. Dafür gab es 90 Tagessätze zu je 30 Euro – also 2.700 Euro Strafe.
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Man muss diese Partei inzwischen fast statistisch bewundern. Kaum eine politische Bewegung spricht so oft über Kriminalität und taucht gleichzeitig regelmäßig selbst bei Gerichten, Ermittlungen oder Verurteilungen auf. Die Partei der „Recht und Ordnung“-Fans wirkt zunehmend wie eine Stammkundin der deutschen Justiz.
Besonders absurd bleibt die Situation, weil hier eine Politikerin mit Migrationshintergrund gegen andere Minderheiten hetzt – ausgerechnet in jener Partei, die seit Jahren Angst vor „Überfremdung“ schürt. Politisch ist das ungefähr so logisch wie ein Fisch, der Vorträge gegen Wasser hält.
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Und natürlich wieder das Lieblingsthema der modernen Rechten: Kulturkampf gegen queere Menschen. Deutschland kämpft mit Pflegekrise, Wohnungsnot, maroder Infrastruktur und überlasteten Kliniken. Doch die AfD zieht lieber in den Kampf gegen Regenbogenflaggen und Pronomen.
Danach folgt wie immer das große rechte Opfertheater. Erst provozieren, beleidigen und Hass verbreiten. Sobald Gerichte einschreiten, heißt es plötzlich: „Meinungsfreiheit!“ Doch Demokratie bedeutet nicht grenzenlose Hetze. Wer Menschen öffentlich als „Satansbrut“ bezeichnet, überschreitet bewusst Grenzen.
Das Gefährliche ist die Methode dahinter: immer radikaler, immer aggressiver, immer neue Feindbilder. Menschen werden nicht mehr als Menschen dargestellt, sondern als Bedrohung. Genau so vergiftet man eine Gesellschaft.
Werner Hoffmann – Überzeugter demokratischer Europäer. –
Am 11. Mai 2026 zeigt die ARD die Dokumentation „Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“.
Im Mittelpunkt stehen die autonomen Fahrzeuge von Tesla und die Frage, ob deren Technik ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellt. Kritiker werfen Elon Musk vor, bewusst auf wichtige Sicherheitstechnik zu verzichten.
Besonders umstritten ist Teslas technischer Sonderweg.
Während viele Hersteller autonome Fahrzeuge mit mehreren Sicherheitssystemen absichern, setzt Tesla überwiegend auf Kameras und künstliche Intelligenz.
Genau das halten zahlreiche Experten für gefährlich.
Denn Kameras können Lichtverhältnisse, Nebel, Schatten oder Entfernungen falsch interpretieren.
Immer wieder kommt es deshalb zu sogenannten „Phantom-Bremsungen“.
Dabei erkennt das Fahrzeug plötzlich ein Hindernis, das gar keines ist – und führt bei hoher Geschwindigkeit eine abrupte Vollbremsung durch.
Ein besonders kritischer Punkt:
Ein Tesla kann in weiter Entfernung eine Brücke oder ein Verkehrsschild als Heck eines LKW interpretieren.
Die Folge kann eine plötzliche Vollbremsung auf der Autobahn sein. Für nachfolgende Fahrzeuge entsteht dadurch ein erhebliches Unfallrisiko.
Andere Hersteller autonomer Fahrzeuge gehen deutlich vorsichtiger vor.
Besonders Waymo – das Schwesterunternehmen von Google – nutzt zusätzlich hochpräzise Laser-Abstandsmessung, sogenannte Lidar-Systeme.
Diese Technik erstellt dreidimensionale Echtzeitkarten der Umgebung und erkennt Hindernisse wesentlich genauer als reine Kamerasysteme.
Der Nachteil: Lidar-Technik ist erheblich teurer. Genau deshalb werfen Kritiker Musk vor, aus Kostengründen bewusst auf zusätzliche Sicherheitsreserven zu verzichten.
Die ARD-Dokumentation stellt deshalb eine zentrale Frage:
Darf eine Technologie mit bekannten Schwächen bereits millionenfach auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden?
Besonders gefährlich wird die Situation dadurch, dass viele Fahrer dem „Full Self Driving“-System zu stark vertrauen.
Sinkt die Aufmerksamkeit des Menschen, bleibt bei Fehlentscheidungen des Systems oft kaum noch Zeit zum Reagieren.
Sehr deutlich wird in dem Film, warum Musk eine libertäre Einstellung hat und demokratische Regierungen ablehnt.
Demokratische Regierungen sind für seine autonomen Fahrzeuge mit Versuchskarnickel ein Hemmschuh, da in Demokratien mehr Kontrolle vorhanden ist.
Autonomes Fahren kann die Zukunft sein.
Doch wenn wirtschaftliche Interessen wichtiger werden als maximale Sicherheit, kann genau diese Zukunft für Menschen lebensgefährlich werden.
Viele Ehepaare wissen nicht, dass es neben der klassischen Witwen- oder Witwerrente noch eine weitere Möglichkeit gibt: das Rentensplitting. Gerade bei unterschiedlichen Einkommen kann dieses Modell interessant sein – birgt aber auch Risiken.
Beim Rentensplitting werden die während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften zwischen beiden Ehepartnern aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Die während der Ehe erworbenen Entgeltpunkte werden zusammengerechnet und anschließend hälftig verteilt. Dadurch erhält der Partner mit niedrigeren Rentenanwartschaften später eine höhere eigene Altersrente.
Doch Vorsicht: Das Rentensplitting ersetzt dauerhaft die spätere Witwen- oder Witwerrente. Genau darin liegt das große Risiko.
Der Vorteil: Der wirtschaftlich schwächere Partner erhält eine höhere eigene Altersrente. Außerdem erfolgt keine Einkommensanrechnung wie bei der Witwenrente. Das kann interessant sein, wenn zusätzliche Einkünfte vorhanden sind – etwa aus Betriebsrenten oder Vermietung.
Auch Menschen, die wegen Kindererziehung oder Pflege weniger gearbeitet haben, können profitieren. Das Rentensplitting stärkt die eigenständige Altersversorgung.
Die Nachteile werden jedoch oft unterschätzt: Verstirbt später der Ehepartner mit der höheren Rente, entfällt die klassische Witwen- oder Witwerrente vollständig. Gerade bei großen Einkommensunterschieden kann die Hinterbliebenenrente deutlich höher sein als der Vorteil aus dem Splitting.
Hinzu kommt: Die Entscheidung ist grundsätzlich bindend und später kaum rückgängig zu machen.
Deshalb sollte vorher unbedingt geprüft werden:
Wer hat die höheren Rentenanwartschaften?
Wie hoch wäre die spätere Witwenrente?
Gibt es zusätzliche Einkünfte?
Welche steuerlichen Folgen entstehen?
Gerade bei langen Ehen, Kindererziehungszeiten oder Betriebsrenten kann eine falsche Entscheidung erhebliche finanzielle Nachteile verursachen.
Deshalb gilt: Vor einem Rentensplitting sollte immer eine individuelle Prüfung erfolgen. Denn nicht jede Ehe profitiert von diesem Modell. Oft ist die klassische Witwenrente langfristig die bessere Lösung.
Ein unabhängiger Rentenberater kann hierzu konkrete Vergleichsberechnungen erstellen und die langfristigen Auswirkungen beurteilen.
Berlin, 5. Mai, 7.05 Uhr morgens. Ein Bus fährt durch die Hauptstadt. Menschen sitzen müde auf ihren Plätzen, manche schauen aus dem Fenster, andere trinken ihren ersten Kaffee. Eine alltägliche Szene in einer Stadt, die von Vielfalt und Arbeit lebt.
Neben mir sitzt eine ältere Dame. Sie schaut sich um und sagt: „Schauen Sie sich an, wer hier zur Arbeit fährt!“
Ich frage: „Was meinen Sie?“
Sie antwortet: „Alle Menschen hier fahren zur Arbeit, aber die Migranten schlafen noch.“
Ein Satz voller Vorurteile. Ein Satz über Menschen, deren Alltag sie gar nicht kennt.
Ich frage sie: „Sind Sie schon einmal um 4.50 Uhr mit dem Bus gefahren?“
Sie schaut erstaunt. Dann sage ich: „Nehmen Sie einmal den Bus Richtung Hauptbahnhof um 4.50 Uhr. Dort sitzen viele Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die längst auf dem Weg zur Arbeit sind.“
Viele reinigen Büros, arbeiten in Krankenhäusern, fahren Bus, backen Brot oder liefern Waren aus. Während viele Menschen noch schlafen, beginnt für sie der Arbeitstag bereits mitten in der Nacht.
Ich ergänze: „Vielleicht hat sogar unser Busfahrer vorne einen Migrationshintergrund. Haben Sie ihn gesehen?“
Es wird still.
Denn Vorurteile entstehen oft dort, wo Menschen nur ihren kleinen Ausschnitt der Realität sehen. Wer erst um 7 Uhr morgens unterwegs ist, sieht nicht die Reinigungskräfte, Pflegekräfte, Bauarbeiter oder Fahrer, die bereits seit Stunden arbeiten.
Viele Menschen mit Migrationsgeschichte tragen Deutschland jeden Tag mit. Sie arbeiten häufig in Berufen, die körperlich anstrengend und schlecht bezahlt sind – und trotzdem werden sie oft pauschal als faul abgestempelt.
Beim Aussteigen sage ich noch: „Bitte vergessen Sie nicht, einmal den Bus um 4.50 Uhr zu nehmen. Schlafen Sie nicht zu lange! Einen schönen Tag!“
Der Bus fährt weiter.
Doch leider fahren auch die Vorurteile weiter.
Gerade deshalb müssen solche Situationen angesprochen werden – nicht mit Hass, sondern mit Menschlichkeit und Fakten.
Denn eine Gesellschaft zerbricht nicht daran, dass Menschen unterschiedlich aussehen oder unterschiedliche Wurzeln haben. Sie zerbricht daran, wenn Menschen aufhören, einander wirklich wahrzunehmen.
„Es ist die Eigenschaft von Narren, immer zu urteilen.“ – Thomas Fuller
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Kommentar von
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer. –
Janina, so klasse geschrieben…
Damit hatte die „ältere Dame“ – die wahrscheinlich auch sagt: „Also die Jugend von heute….“- wohl nicht gerechnet.
Der Typus Mensch, der sagt:
„Die Jugend von heute“ ist in der Transaktionsanalyse sehr bekannt (Aktion: Eltern-Ich an Eltern-Ich)
Sie hatte an Ihr Eltern-Ich eine Nachricht gesendet und Sie haben nicht aus dem Eltern-Ich, sondern von Ihrem Erwachsenen-Ich an ihr Erwachsenen-Ich geantwortet.
Das verhindert endlose unnütze Diskussionen und sorgt bei dieser Frau hoffentlich zum nachdenken. Prima
„Wenn ich stark genug bin, dass ich Frauen vergewgen kann und dadurch meine Gene weitergebe, warum ist das böse?“, fragt Tobias Riemenschneider in einem Podcast. Bevor schon hier die Empörung losgeht:
Seine Argumentation führt dahin, dass er Vergewung für falsch halte, weil er Christ sei. Und jetzt die Empörung:
Die Männer außerhalb des Christentums stellt er damit unter Generalverdacht.
Spannend, wenn man bedenkt, was in der katholischen Kirche in den letzten Jahren aufgedeckt wurde.
Riemenschneider ist Pastor in Frankfurt. Ein Pastor, der auch an Events der AfD teilnimmt – etwa an „Christen in der AfD“.
Dort sprach er über den „Großen Austausch“, die Verschwörungserzählung, nach der das deutsche Volk gegen Menschen aus anderen Ländern ausgetauscht werden solle.
U.a. geschehe dies, weil hier Abtreibung erlaubt sei, dadurch weniger deutsche Kinder geboren werden.
Spannend:
Gleiche Strategie wie die Republikaner mit den Evangelikalen in den US
Wenn er danach gefragt wird, betont er, Rassismus abzulehnen.
Und doch verbreitet er völkische Narrative und ruft die AfD dazu auf, „unser Land“ zu retten. „Gott helfe Ihnen dabei.“
Eine Instrumentalisierung des Christentums, wie wir es auch oder gerade in den #USA erleben:
Radikalisierte Christen verhalfen Trump ins Weiße Haus. Auch nannte z.B. Verteidigungsminister Hegseth den Krieg gegen Iran als „Heiligen Krieg“.
Hier in Deutschland sieht die AfD noch Wählerpotential unter konfessionellen Christ:innen.
Das zeigt sich auch in immer mehr Reels und Podcasts von strategisch genutzten, rechten Influencern, die unsere Plattformen fluten.
Ganz nach Stephen Bannons Motto „Flood the Zone with Shit“ – der Trumpberater, der sogar offiziell ankündigte, die AfD unterstützen zu wollen.
Wir reden also über eine #Wählergruppe, die bisher eher zur #CDU/CSU neigte. Diese hat unter Merz allerdings die Narrative der AfD übernommen, wirkt wie eine Echokammer radikalen Denkens. Das sehen wir auch an den aktuellen Umfragen, nach denen die AfD zum ersten Mal stärkste Partei in Deutschland wäre.
Radikale Ideen verschwinden eben nicht, indem man sie selbst immer und immer wieder wiederholt – oh Wunder. Es passiert nur das, was Expert:innen seit Jahren (!) prophezeien: Die Ideen werden bestätigt. Die AfD legitimiert. Und wenn nun die AfD bei deiner Zielgruppe (die mit dem „C“) anklopft, dann solltest du dir vielleicht allmählich über-legen, ob deine Strategie aufgeht.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer.
Die perfide Strategie wird besonders deutlich, wenn man die Vorgehensweise von Beatrix von Storch (AfD) genauer betrachtet. Sie geht ähnlich vor, wie es die Republikaner bei den Evangelikalen in den USA tun.
Werner Hoffmann – Überzeugter demokratischer Europäer – Rentenberater (RDG) –
Die Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rente nimmt eine neue, brisante Wendung. Laut einem Bericht von t-online plant Friedrich Merz, den Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung zu senken.
Was technisch klingt, hat enorme Auswirkungen.
Was bedeutet der Bundeszuschuss?
Er gleicht politisch gewollte Leistungen aus, die nicht allein durch Beiträge finanziert werden können:
Kindererziehungszeiten,
Rentenansprüche aus DDR-Zeiten,
gesellschaftspolitische Leistungen, z.B. Mütterrente, Zuschlag zur Grundrente.
Eine Kürzung führt sofort zu einer Finanzierungslücke.
Die entscheidenden Zahlen
Der Bundeszuschuss liegt bei rund:
110 bis 120 Milliarden Euro jährlich,
etwa 25–30 % der Rentenausgaben.
Doch das reicht nicht:
Nach Einschätzungen aus dem Umfeld der Deutschen Rentenversicherung Bund fehlen seit Jahren:
20 bis 40 Milliarden Euro jährlich.
Ein sachgerechter Zuschuss läge eher bei:
130 bis 160 Milliarden Euro jährlich.
Die Folgen einer Kürzung
steigende Beiträge,
sinkendes Rentenniveau,
mehr private Vorsorge.
Hier wird es politisch brisant.
Die Strategie dahinter
Die gesetzliche Rente wird als unzureichend dargestellt,
gleichzeitig finanziell unter Druck gesetzt,
während bAV und private Vorsorge gestärkt werden.
Das Problem:
In Deutschland liegt die Arbeitgeberbeteiligung an der Gesamtversorgung oft unter 50 % – deutlich weniger als in vielen europäischen Ländern.
Was wirklich passiert
wird die gesetzliche Rente geschwächt,
müssen Arbeitnehmer mehr vorsorgen,
werden Arbeitgeber entlastet.
Das ist kein Zufall, sondern eine politische Weichenstellung.
Resümee
Aus meiner Sicht wird gezielt Meinungsmache betrieben – auch durch CDU, CSU, FDP, AfD und Arbeitgeber.
Die gesetzliche Rente wird schlechter dargestellt, um bAV und private Vorsorge als Lösung zu präsentieren.
Das Problem: Diese Modelle haben oft minimale Arbeitgeberzuschüsse.
In vielen europäischen Ländern beteiligen sich Arbeitgeber deutlich stärker – in Deutschland bleibt ihr Anteil vergleichsweise gering.