Nur weil ein Wolf durch das Gartentor spaziert, wird er nicht zum Schäferhund.
#Deutschland #AfD #Wahlen und was dann passiert!
#Trump und #AfD
Hinweis zu den KI-Bildern: Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Viele kennen Ollama als Software, mit der große KI-Sprachmodelle lokal auf dem eigenen Computer ausgeführt werden können. Der Vorteil: Die Daten bleiben auf dem eigenen Gerät. Entwickelt wird Ollama von Ollama Inc. mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien, USA).
Nun bietet Ollama zusätzlich Cloud-Modelle an. In einer E-Mail wurde das neue DeepSeek-V4-Flash-0731 vorgestellt.
Kurz übersetzt:
Das Modell kann jetzt über die Ollama-Cloud genutzt werden. Laut Ollama bietet es eine schnellere Verarbeitung, bessere Fähigkeiten zum logischen Schlussfolgern sowie zuverlässige Werkzeugaufrufe auch bei langen Eingaben. Unterstützt werden drei Denkstufen (Low, High und Max).
Das Modell wird in Rechenzentren in den USA und Europa betrieben. Nach Angaben von Ollama werden Nutzerdaten nicht dauerhaft gespeichert (Zero Data Retention) und nicht zum Training der KI verwendet.
Wo liegen die Risiken?
Auch wenn Ollama Datenschutz zusichert, gilt grundsätzlich:
Bei einer Cloud-KI verlassen Ihre Eingaben den eigenen Computer. Nutzer müssen darauf vertrauen, dass technische und organisatorische Datenschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten werden.
Hinzu kommen weitere Punkte:
Abhängigkeit vom Anbieter: Preise, Nutzungsbedingungen oder sogar die Verfügbarkeit können sich jederzeit ändern.
Internetzwang: Ohne Internet ist keine Nutzung möglich.
Rechtlicher Zugriff: Ein US-Unternehmen unterliegt grundsätzlich auch dem US-Recht. Welche Behörden im Einzelfall Zugriff verlangen können, richtet sich nach den jeweils geltenden Gesetzen.
Technische Ausfälle: Störungen oder Serverprobleme können die Arbeit jederzeit beeinträchtigen.
USA 2.0 – neue digitale Abhängigkeiten
Mit jeder Cloud-Lösung wächst die Abhängigkeit von ausländischen Rechenzentren und deren Betreibern. Gerade Behörden, Unternehmen und alle, die vertrauliche Daten verarbeiten, sollten deshalb genau prüfen, welche Informationen überhaupt eine Cloud verlassen dürfen.
Mein Fazit:
Lokale KI bietet die größte digitale Unabhängigkeit. Cloud-KI kann leistungsfähig und komfortabel sein, erfordert aber Vertrauen in den Anbieter, dessen Infrastruktur und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Wer sensible Daten verarbeitet, sollte diese Unterschiede kennen und bewusst entscheiden.
Hinweis zu den KI-Bildern: Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.
Viele Rentner gehen davon aus, dass der Grundrentenzuschlag einmal bewilligt und dann dauerhaft gezahlt wird. Das stimmt jedoch nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Zuschlag gekürzt oder sogar vollständig entzogen werden.
Die gesetzliche Grundlage für den Grundrentenzuschlag findet sich in den §§ 76g bis 76j SGB VI. Änderungen oder die Aufhebung eines bereits bewilligten Zuschlags richten sich – je nach Fall – nach den Vorschriften des SGB X über die Rücknahme oder Aufhebung von Verwaltungsakten.
Der häufigste Grund ist ein zu hohes Einkommen. Denn der Grundrentenzuschlag ist einkommensabhängig. Berücksichtigt wird dabei nicht nur das Einkommen des Rentners selbst, sondern bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften auch das Einkommen des Partners. Steigen die zu berücksichtigenden Einkünfte – etwa durch höhere Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge –, wird der Zuschlag neu berechnet. Je nach Höhe des Einkommens kann er sinken oder ganz entfallen.
Auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse können Auswirkungen haben. Eine Heirat, Scheidung oder der Tod des Ehe- oder Lebenspartners verändern unter Umständen die Einkommensanrechnung und damit auch die Höhe des Grundrentenzuschlags.
Ein weiterer Fall betrifft die Versicherungszeiten. Stellt die Deutsche Rentenversicherung nach einer Kontenklärung oder aufgrund neuer Unterlagen fest, dass die erforderlichen Grundrentenzeiten doch nicht erfüllt sind oder Zeiten falsch bewertet wurden, kann der Zuschlag aufgehoben oder neu berechnet werden.
In der Praxis zeigt sich außerdem, dass Grundrentenzuschläge nicht immer fehlerfrei berechnet werden. Ursache können unvollständige Versicherungszeiten, fehlerhafte Einkommensanrechnungen oder andere Berechnungsfehler sein. Teilweise lassen sich Ansprüche auch durch eine rechtzeitige und zulässige Gestaltung der persönlichen Verhältnisse besser ausschöpfen.
Nicht jede Veränderung führt jedoch zum Verlust des Zuschlags. Normale Rentenerhöhungen, die jährliche Rentenanpassung oder das bloße Älterwerden sind für sich allein kein Grund, den Grundrentenzuschlag zu streichen.
Oft macht es Sinn, dass die Veränderung des Zuschlages oder auch dessen Berechnung noch einmal durch einen Rentenberater geprüft wird.
Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.
Werner Rolf Hoffmann Unabhängiger Rentenberater (RDG)
Gottfried-Keller-Str. 73 71254 Ditzingen Deutschland
Wenn der Leser auf diesen Link klickt, wird – sofern WhatsApp installiert ist – automatisch folgende Nachricht eingefügt:
Hallo guten Tag, ich habe einige Fragen an Sie als Rentenberater. Können Sie bitte mit mir Kontakt aufnehmen? Hier meine Telefonnummer oder Handynummer: …
Der Interessent muss dann nur noch seine Telefonnummer ergänzen und die Nachricht absenden.
Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rentenbescheide oder tatsächlichen Beratungssituationen.
Ein europäisches Land zieht gerade den Stecker bei der US-Tech-Abhängigkeit.
Die niederländische Regierung hat STACKIT zur offiziellen Cloud-Alternative gemacht. Kein Pilotprojekt, sondern eine verbindliche Rahmenvereinbarung für Regierungsbehörden – einschließlich der Zentralbank.
Der Grund ist einfach: Die Niederlande haben verstanden, was in Deutschland noch immer häufig unterschätzt wird.
Der US CLOUD Act stellt für viele europäische Organisationen ein erhebliches Risiko dar. Unter bestimmten Voraussetzungen können US-Behörden auf Daten zugreifen, die von US-Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften kontrolliert werden – selbst dann, wenn sich die Server in Frankfurt oder Amsterdam befinden.
Deshalb ziehen die Niederlande jetzt die Konsequenzen:
Nur europäische Server. Keine US-Muttergesellschaft.
Sollte STACKIT jemals von einem Unternehmen außerhalb der EU übernommen werden, greift automatisch eine Kündigungsklausel. Das ist gelebte digitale Souveränität und konsequenter Schutz sensibler Daten.
Währenddessen diskutieren viele Unternehmen in Deutschland noch über die neuesten KI-Trends. Gleichzeitig wären – nach Einschätzung von fluesta – zahlreiche Betriebe ohne US-Software innerhalb kurzer Zeit kaum noch arbeitsfähig.
Deshalb verfolgt fluesta einen klaren Ansatz: Zero Data Retention, EU-first und konsequente Datensouveränität. Souveränität ist keine lästige Compliance-Vorgabe, sondern messbares Risikomanagement – insbesondere bei sensiblen Sprach-, Meeting- und Unternehmensdaten.
Schleswig-Holstein hat sich bereits in weiten Bereichen der Landesverwaltung von Microsoft verabschiedet. Die Niederlande gehen nun den nächsten Schritt.
Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Europa digital unabhängiger werden muss – sondern wie lange Deutschland noch wartet.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Seit Jahren weise ich darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Staaten ein erhebliches Risiko darstellt. Das betrifft nicht nur Software aus den USA, sondern ebenso Produkte und digitale Infrastrukturen aus China.
Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen müssen Europa und Deutschland ihre digitale, wirtschaftliche und technologische Souveränität stärken. Ziel sollte sein, möglichst viele Schlüsseltechnologien, Cloud-Dienste, Softwarelösungen und sicherheitsrelevante Produkte aus der Europäischen Union oder aus anderen verlässlichen demokratischen Partnerstaaten zu beziehen.
Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch die USA nicht mehr automatisch als dauerhaft berechenbarer Partner angesehen werden können. Deshalb braucht Europa eigene leistungsfähige Alternativen – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der Versorgungssicherheit, Datensicherheit und strategischen Unabhängigkeit.
Digitale Unabhängigkeit beginnt nicht erst bei der Cloud, sondern bereits beim Betriebssystem, der Bürosoftware und der vollständigen Kontrolle über die eigenen Daten.
Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der Illustration des Themas und stellen keine realen Fotografien oder tatsächlichen Ereignisse dar.
Auch ich kenne so manchen Geschäftsführer in meinem Umfeld, der auf dieses Versprechen hereingefallen ist.
Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2014. Ein Nachbar erklärte mir voller Überzeugung, Schiffsbeteiligungen und Flugzeugbeteiligungen seien die wahren Renditebringer. Geschlossene Beteiligungen galten als exklusiv und wurden oft als Geldanlagen für besonders erfolgreiche Unternehmer und Geschäftsführer dargestellt.
Genau dieses Gefühl wurde in vielen Verkaufsgesprächen vermittelt. Wer sich beteiligte, war nicht einfach Anleger, sondern Kommanditist einer Gesellschaft. Manche trugen diesen Status mit sichtbarem Stolz vor sich her und glaubten, nun zu einem elitären Kreis zu gehören.
Ich dachte damals nur:
„Hochmut kommt vor dem Fall.“
Aus diesem Grund habe ich mich bewusst gegen solche Beteiligungen entschieden. Mir war das unternehmerische Risiko einfach zu hoch. Ich habe weder in Schiffs- noch in Flugzeugbeteiligungen investiert.
Viele Anleger ließen sich von Hochglanzprospekten, optimistischen Renditeprognosen und der vermeintlichen Sicherheit des Welthandels überzeugen. Doch die Realität sah bei zahlreichen Schiffsfonds ganz anders aus. Die weltweite Schifffahrtskrise, sinkende Charterraten und Überkapazitäten führten dazu, dass viele Fondsgesellschaften Insolvenz anmelden mussten.
Für zahlreiche Anleger bedeutete dies den Verlust ihrer gesamten Einlage. Teilweise kam noch hinzu, dass zuvor erhaltene Ausschüttungen vom Insolvenzverwalter zurückgefordert wurden. Vielen war dieses Risiko beim Beitritt überhaupt nicht bewusst.
Hinzu kam, dass bei vielen geschlossenen Fonds ein erheblicher Teil des Anlegerkapitals zunächst in Vertriebskosten, Provisionen, Konzeption, Finanzierung und andere Weichkosten floss. Dadurch musste das Schiff diese Kosten erst einmal erwirtschaften, bevor überhaupt Gewinne für die Anleger entstehen konnten.
Natürlich waren nicht alle Schiffsbeteiligungen erfolglos. Dennoch zeigen die vielen Insolvenzen, dass solche Beteiligungen erhebliche unternehmerische Risiken bergen und keineswegs mit einer sicheren Geldanlage verwechselt werden dürfen.
Meine Lehre daraus:
Lassen Sie sich niemals von Prestige, Exklusivität oder hohen Renditeversprechen blenden. Entscheidend sind nicht schöne Verkaufsprospekte, sondern die wirtschaftlichen Fakten, eine unabhängige Beratung und das ehrliche Verständnis der Risiken.
Gerade wenn eine Geldanlage als „exklusiv“, „nur für ausgewählte Investoren“ oder als „sichere Rendite“ beworben wird, sollte man besonders kritisch werden. Denn am Ende entscheidet nicht das Verkaufsgespräch über den Erfolg einer Investition, sondern die wirtschaftliche Realität.
Ab und zu sollte man eben doch mal auf den Nachbarn hören, der sich mit Finanzen besser auskennt und nicht auf Empfehlungen von Bekannten, Freunden, Strukturvertrieben oder einer Bank!
Es ist schon verwunderlich, wie Menschen mit einer Prestige-Position auf solche Geschäftsmodelle aufgrund ihrer Ehrenkäsigkeit auf solche Kapitalanlagen hereinfallen.
Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen oder tatsächlichen Ereignisse.
„Es wird wieder heiß, es brennt allerorts, aber auch hier gibt es ja immer wieder einige aus der Fraktion: ‚Früher gab es auch schon heiße Sommer.‘
Hier ist die Antwort darauf, denn ich diskutiere das nicht mehr.
Und wer seine Region einmal einsehen möchte, einfach bei Ed Hawkins nachsehen.“
Erläuterung von Werner Hoffmann
Immer wieder wird behauptet: „Früher gab es doch auch schon heiße Sommer.“ Das stimmt. Entscheidend ist jedoch nicht das Wetter eines einzelnen Jahres, sondern die langfristige Entwicklung über viele Jahrzehnte.
Genau das zeigen die Klimastreifen (Warming Stripes). Aus überwiegend blauen Farbtönen werden im Laufe der Jahrzehnte immer mehr rote und dunkelrote Streifen. Sichtbar wird damit die kontinuierliche Erwärmung unseres Planeten – basierend auf gemessenen Temperaturdaten und nicht auf Meinungen.
Die Warming Stripes wurden 2018 vom britischen Klimaforscher Prof. Ed Hawkins von der University of Reading entwickelt. Jeder Streifen steht für ein Jahr der gemessenen Durchschnittstemperatur einer Region. Blau bedeutet kühler als der Durchschnitt, Rot wärmer. Die Darstellung kommt bewusst ohne Zahlen und Achsen aus und macht den langfristigen Erwärmungstrend auf einen Blick verständlich.
Natürlich gab es auch früher heiße Sommer. Entscheidend ist aber, dass heiße Jahre heute deutlich häufiger auftreten und sich der langfristige Temperaturtrend weltweit nach oben bewegt. Genau das zeigen die Messdaten.
Über den nachfolgenden Link kann jeder selbst die Entwicklung nachvollziehen. Auf der Website lassen sich Kontinente, Länder und in vielen Fällen sogar einzelne Regionen oder Städte auswählen. Die jeweiligen Klimastreifen zeigen eindrucksvoll, dass sich die langfristige Erwärmung weltweit beobachten lässt. Regionale Unterschiede gibt es zwar, doch der Trend ist nahezu überall derselbe: Die Temperaturen steigen.
Mit meiner Einschätzung zur Nachfolge von Jens Spahn lag ich offenbar nicht schlecht.
Ich hatte den damaligen Chef des Bundeskanzleramts, Thorsten Frei, bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent als aussichtsreichsten Nachfolger für den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eingeschätzt.
Nun rückt eine neue Schlüsselfrage in den Mittelpunkt: Wer übernimmt künftig das Bundeskanzleramt als engster politischer Koordinator von Bundeskanzler Friedrich Merz? Aktuelle Medienberichte nennen mehrere Namen als mögliche Nachfolger. (FOCUS online)
Meine persönliche Einschätzung:
Martin Jäger:40 %
Hendrik Hoppenstedt:30 %
Eher nicht:
Nina Warken:15 %
Steffen Bilger:10 %
Philipp Amthor:5 %
Gerade Steffen Bilger und Philipp Amthor halte ich persönlich für keine überzeugende Lösung. Beide standen in der Vergangenheit wegen verschiedener Vorgänge in der öffentlichen Kritik. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet dazu Informationen unter anderem in den jeweiligen Wikipedia-Artikeln.
Kurzinfo zu Martin Jäger
Martin Jäger ist derzeit Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Zuvor war er unter anderem deutscher Botschafter sowie Staatssekretär in verschiedenen Landesregierungen. Er gilt als erfahrener Verwaltungsmanager, Diplomat und Krisenkoordinator. Nach Medienberichten zählt er zu den aussichtsreichsten Kandidaten für das Kanzleramt. (FOCUS online)
Kurzinfo zu Hendrik Hoppenstedt
Hendrik Hoppenstedt ist Jurist, CDU-Bundestagsabgeordneter und war bereits von 2018 bis 2021 Staatsminister im Bundeskanzleramt unter Angela Merkel. Heute gehört er als Parlamentarischer Geschäftsführer zu den wichtigsten Organisatoren der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und kennt die Arbeitsabläufe des Kanzleramts aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrung macht ihn aus meiner Sicht zu einem sehr ernstzunehmenden Kandidaten. (FOCUS online)
Vor zehn Jahren wurde der syrische Flüchtlingsjunge Alan Kurdi tot an der türkischen Ägäis-Küste angeschwemmt. Das Bild ging um die Welt und wurde zum Symbol des Leids von Menschen auf der Flucht.
Heute wird oft ein anderes Bild gezeichnet: Flüchtlinge erscheinen nicht mehr als Opfer, sondern als Bedrohung. Zehntausende Migranten erreichten in den vergangenen Tagen von Marokko aus die spanische Exklave Ceuta. Ein Großteil ist inzwischen zurückgekehrt.
Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass mindestens 72 Menschen bei ihrer Flucht ertrunken sind.
Kritiker werfen Spanien eine zu liberale Migrationspolitik vor. Doch vor wem sollen die Außengrenzen geschützt werden? Vor Menschen, die schwimmend eine Grenze überwinden und dabei ihr Leben riskieren?
Inzwischen ist deutlich geworden, dass Flüchtlinge für politische Machtinteressen instrumentalisiert werden. Wo aus Schutzsuchenden „Eindringlinge“ gemacht werden, wächst Angst – und mit ihr die Bereitschaft, einfache Schuldige zu präsentieren.
Wer kennt das nicht? Geschieht etwas Unerwartetes, sucht man schnell einen Verantwortlichen. Man fragt oft nicht mehr nach den Ursachen, sondern nach einem Täter, dem man die Schuld zuschieben kann.
Hat man diesen gefunden, muss man sich mit den eigentlichen Problemen nicht mehr beschäftigen. So geraten die Menschen aus dem Blick, die auf der Flucht ihr Leben verlieren.
Wer flüchtet, ist kein Täter.
Täter üben Macht aus.
Zu einem Opfer wird man gemacht.
Ein Kommentar von
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Gerade in Wahlkampfzeiten wird versucht, Ängste zu schüren und Menschen gegeneinander auszuspielen.
Wer Schutzsuchende pauschal als Bedrohung darstellt, lenkt häufig von den eigentlichen Ursachen von Flucht, Krieg, Verfolgung und Armut ab.
Eine demokratische Gesellschaft muss ihre Grenzen schützen können – aber ebenso ihre Menschlichkeit bewahren. Sicherheit und Humanität sind keine Gegensätze. Wer Probleme lösen will, sollte auf Fakten statt Angst, auf Menschlichkeit statt Feindbilder und auf Verantwortung statt Schuldzuweisungen setzen.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Die aktuellen Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta werden von Rechtspopulisten und Rechtsextremen genutzt, um den Eindruck zu erwecken, ganz Spanien werde von Flüchtlingen überrannt. Auch US-Präsident Donald Trump machte die liberale spanische Regierung für die Ereignisse verantwortlich und bezeichnete die Situation als Folge einer verfehlten Migrationspolitik.
Doch die Fakten zeichnen ein differenzierteres Bild.
Ceuta liegt nicht auf dem europäischen Festland, sondern an der nordafrikanischen Küste direkt an der Grenze zu Marokko. Viele Migranten schwammen lediglich ein bis zwei Kilometer um die Grenzanlagen herum bis an die Küste von Ceuta. Das ist etwas völlig anderes, als das spanische Festland zu erreichen.
Zum Vergleich: Die kürzeste Entfernung zwischen Marokko und dem spanischen Festland über die Straße von Gibraltar beträgt rund 14 Kilometer. Von Ceuta bis Algeciras auf dem spanischen Festland sind es etwa 21 Kilometer. Zudem gehört Ceuta zwar politisch zu Spanien, aber nicht zum Schengen-Raum. Wer Ceuta erreicht, kann deshalb nicht einfach ohne weitere Kontrollen nach Spanien oder in andere EU-Staaten weiterreisen.
Genau diesen entscheidenden Unterschied verschweigen viele Beiträge in den sozialen Medien. Dadurch entsteht der Eindruck, Millionen Menschen könnten ungehindert nach Europa gelangen. Tatsächlich handelt es sich um eine außergewöhnliche Situation an einer einzigen EU-Außengrenze in Nordafrika.
Hinzu kommt: Die Lage hat sich bereits wieder deutlich entspannt. Nach Angaben der spanischen Behörden sind innerhalb von 48 Stunden mehr als 48.000 Menschen nach Marokko zurückgekehrt. Spanien hat seine Grenzsicherung zusätzlich verstärkt. (Reuters)
Natürlich darf und muss über Migration diskutiert werden. Eine demokratische Debatte sollte jedoch auf nachprüfbaren Fakten beruhen und nicht auf irreführenden Bildern oder bewusst verkürzten Darstellungen. Wer den geografischen und rechtlichen Hintergrund von Ceuta verschweigt, trägt nicht zur Aufklärung bei, sondern schürt Ängste und erschwert eine sachliche Diskussion.
Links FAKEOriginalbildSo werden Originalbilder (rechts) zu FAKE-Bilder von beispielsweise Rechtsextremisten genutzt!
Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten KI-generierten Bilder dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung. Sie stellen keine realen Personen, Orte oder konkreten Ereignisse dar und wurden ausschließlich zur Illustration des Themas erstellt.