Der Finanzrechner auf renten-experte.de wächst weiter. Und inzwischen hat er seine eigene Domain www.1000Rechner.de und wird voraussichtlich weiter von 260 Rechner-Tools auf über 1.000 anwachsen.
Besonders intensiv wurde heute der Bereich betriebliche Altersversorgung (bAV) erweitert.
Dieses Kapitel umfasst inzwischen 42 unterschiedliche Rechner-Tools. Neben klassischen Berechnungen zur Entgeltumwandlung geht es unter anderem um Pensionszusagen, Direktversicherungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbetrachtungen, PSV-Beiträge, Insolvenzsicherung, Rentenanpassung, Kaufkraft, Hinterbliebenen- und Invaliditätsversorgung sowie spezielle Berechnungen für Gesellschafter-Geschäftsführer.
Die 18 Hauptbereiche von A bis R
A. Finanzrechner – 16 Rechner
B. Finanzrechner – für Profis – 25 Rechner
C. Arbeit / Gehalt / Steuern – 8 Rechner
D. Betriebliche Altersversorgung (bAV) – 42 Rechner
E. Altersvorsorge / Rente – 13 Rechner
F. Beamtenversorgung – 17 Rechner
G. Wirtschaftspsychologie – 20 Rechner
H. Pflege – 22 Rechner
I. Soziales – 6 Rechner
J. Erben – 12 Rechner
K. Immobilien – 18 Rechner
L. Personal / Arbeitgeber – 10 Rechner
M. Geometrie – 2 Rechner
N. Hausausbau / Handwerk – 15 Rechner
O. E-Mobilität – normale Anwender – 15 Rechner
P. E-Mobilität – für Profis – 6 Rechner
Q. Autofahrer – 12 Rechner
R. Kalender-Rechnung – 3 Rechner
Damit stehen aktuell insgesamt 260 verschiedene Rechner-Tools zur Verfügung.
Mein Ziel ist dabei nicht, möglichst viele kleine Taschenrechner nebeneinanderzustellen. Die einzelnen Rechner sollen komplexe Sachverhalte verständlich machen, Zusammenhänge erklären und unterschiedliche Szenarien vergleichbar machen.
Gerade bei Rente und betrieblicher Altersversorgung zeigt sich allerdings auch die Grenze eines Rechners:
Ein mathematisches Ergebnis ersetzt keine individuelle Prüfung. Deshalb werden die Tools zunehmend um Erklärungen, Berechnungsbeispiele, Fachbegriffe und Hinweise auf Besonderheiten ergänzt.
Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Weitere Rechner, zusätzliche Berechnungslogiken und ausführlichere Erläuterungen folgen.
260 Rechner sind erreicht – auf www.1000Rechner.de geht die Entwicklung weiter in Richtung 1.000 Rechner-Tools.
Die geplante Rentenreform sorgt bei vielen Versicherten für Verunsicherung. Diskutiert werden insbesondere Änderungen bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren und bei den Altersgrenzen. Für rentennahe Jahrgänge ist deshalb ein Begriff besonders wichtig: Vertrauensschutz.
Die Alterssicherungskommission hat im Juni 2026 insgesamt 33 Empfehlungen vorgelegt. Dazu gehört die Empfehlung, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte unter Beachtung des verfassungsrechtlich erforderlichen Vertrauensschutzes abzuschaffen. Doch Empfehlungen sind noch kein Gesetz. Erst der Gesetzgeber wird festlegen, wer tatsächlich betroffen ist und welche Übergangsfristen gelten.
Deshalb sind Aussagen, bestimmte Jahrgänge seien bereits sicher geschützt, derzeit mit Vorsicht zu betrachten. Verbindliche Stichtage gibt es bislang nicht.
Für lange Übergangsfristen gibt es außerdem einen wichtigen praktischen Grund: Arbeitgeber und Arbeitnehmer können bereits Jahre im Voraus verbindliche Altersteilzeit- oder Vorruhestandsregelungen vereinbart haben.
Beim sogenannten Blockmodell der Altersteilzeit kann beispielsweise vereinbart werden, dass ein Arbeitnehmer zunächst drei Jahre in der Arbeitsphase tätig ist und anschließend drei Jahre in der Freistellungsphase bleibt. Die Planung kann darauf ausgerichtet sein, danach unmittelbar eine bestimmte Altersrente zu beziehen.
Dabei kann die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren fest eingeplant worden sein. Würde der Gesetzgeber während einer bereits laufenden Vereinbarung kurzfristig Voraussetzungen oder Altersgrenzen verändern, könnte die gesamte finanzielle Lebensplanung betroffen sein. Gerade deshalb ist der Vertrauensschutz für rentennahe Versicherte von besonderer Bedeutung.
Aktuell gilt weiterhin: Für Versicherte des Jahrgangs 1964 und jünger liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann für Jahrgänge ab 1964 bei erfüllter 45-jähriger Wartezeit derzeit mit 65 Jahren abschlagsfrei bezogen werden.
Wer in den kommenden Jahren in Rente gehen möchte, sollte seinen Versicherungsverlauf, die 45-jährige Wartezeit und bereits geschlossene Altersteilzeitvereinbarungen genau von einem Rentenberater prüfen lassen.
Entscheidend sind nicht politische Vorschläge oder Schlagzeilen, sondern das zukünftige Gesetz und dessen Stichtags- und Vertrauensschutzregelungen.
Hinweis zu den Bildern: Soweit zu diesem Beitrag KI-generierte Bilder verwendet werden, dienen diese ausschließlich der Illustration. KI-generierte Darstellungen können fiktive Personen, Situationen, Texte oder Symbole enthalten und stellen keine dokumentarische Abbildung tatsächlicher Ereignisse dar.
Quellen
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), 26.06.2026: FAQ zur Rentenkommission 2026.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Juni 2026: Rentenkommission 2026 – 33 Empfehlungen zur Rentenreform.
um einen umfangreichen neuen Bereich „Beamtenversorgung“ erweitert. Inzwischen stehen dort zahlreiche Rechner speziell für Beamte, Versorgungsempfänger und Hinterbliebene zur Verfügung.
Den Anfang machen die Rechner Beamtenbesoldung Brutto → Netto und Netto → Brutto. Berücksichtigt werden können unter anderem Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Steuerklasse, Kinder, Kirchensteuer sowie Kranken- und Pflegeversicherung. Über die Auswahl von Beruf bzw. Amtsbezeichnung kann außerdem die zugehörige Besoldungsgruppe ermittelt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beamtenversorgung. Hier können Pension bzw. Ruhegehalt, Dienstunfähigkeit und Witwen-/Witwerversorgung überschlägig berechnet werden. Begriffe wie ruhegehaltfähige Dienstbezüge, ruhegehaltfähige Dienstzeit, Ruhegehaltssatz und Versorgungsabschlag werden zusätzlich erläutert.
Mit dem Pensionslücken-Rechner lässt sich untersuchen, welche finanzielle Lücke zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und der voraussichtlichen Versorgung entstehen könnte.
Interessant ist auch der Teilzeit- und Pensionsrechner. Denn Teilzeit kann sich auf die ruhegehaltfähige Dienstzeit und damit auf die spätere Versorgung auswirken. Der Vorzeitige-Ruhestand-Rechner zeigt wiederum, welche Auswirkungen ein früherer Ruhestand und mögliche Versorgungsabschläge haben können.
Weitere Rechner beschäftigen sich mit der Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit, der besonderen Versorgung nach einem Dienstunfall und der Mindestversorgung.
Hinzu kommen Rechner zur Hinterbliebenenversorgung einschließlich Waisengeld, zu Beihilfe und PKV, Altersteilzeit und Teilzeit, Besoldungsentwicklung sowie zu den finanziellen Auswirkungen einer Beförderung.
Auch ein Vergleich Beamter oder Angestellter ist vorgesehen. Ergänzt wird der Bereich durch Rechner zur Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung und zum Altersgeld.
Die Rechner sollen komplexe Zusammenhänge verständlicher machen und zeigen, welche Faktoren die heutige Besoldung und die spätere Versorgung beeinflussen. Da sich das Beamtenrecht zwischen Bund und Bundesländern unterscheiden kann, dienen die Ergebnisse der Orientierung und ersetzen keine individuelle Prüfung.
Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Sie stellen insbesondere keine Rechts-, Steuer-, Versicherungs- oder Versorgungsberatung dar. Eine Haftung wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Hinweis zu KI-Bildern: Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration. Dargestellte Personen, Gegenstände, Dokumente, Zahlen oder Situationen können vollständig KI-generiert sein und müssen nicht der Realität entsprechen.
Was kostet ein Mitarbeiter wirklich? Was bringt eine Gehaltserhöhung? Und vor allem: Was kostet es ein Unternehmen, wenn Mitarbeiter gehen und ersetzt werden müssen?
Dafür habe ich meinen Finanzrechner um den neuen Bereich „Personal / Arbeitgeber“ erweitert.
Neu sind Rechner für Arbeitgeber-Gesamtkosten, Gehaltserhöhungen, Stunden-/Monatslohn, Teilzeit, Mindestlohn, Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge sowie Urlaubsansprüche.
Ein besonderer Schwerpunkt ist der neue Fluktuationskosten-Rechner.
Was kosten 20 Abgänge bei 100 Mitarbeitern?
Hat ein Unternehmen 100 Beschäftigte und verlassen innerhalb eines Jahres 20 Mitarbeiter den Betrieb, beträgt die Fluktuationsquote 20 Prozent. Doch die Quote sagt noch nichts darüber aus, was diese Personalwechsel tatsächlich kosten.
Der Rechner berücksichtigt unter anderem Bruttolohn, Arbeitgeber-Gesamtkosten, Krankheit und Ausfallzeiten während der Ausscheidungsphase, Produktivitätsverluste, mögliche Prozesskosten und Abfindungen.
Danach beginnt die Suche nach Ersatz.
Kosten für Stellenanzeigen und Personalvermittlung können ebenso erfasst werden wie die Anzahl der Bewerber, Bearbeitungszeit je Bewerbung sowie Anzahl und Dauer der Bewerbungsgespräche.
Auch eine unbesetzte Stelle kostet Geld. Überstunden anderer Mitarbeiter, Vertretungen oder mögliche Produktivitäts- und Deckungsbeitragsverluste können berücksichtigt werden.
Ist der Nachfolger gefunden, folgt die Einarbeitung. Auch dabei entstehen Kosten durch Arbeitszeit von Kollegen und Vorgesetzten, Schulungen und eine zunächst möglicherweise geringere Produktivität.
Ausgegeben werden unter anderem Kosten je Personalwechsel, gesamte Fluktuationskosten pro Jahr, Fluktuationsquote, Verhältnis zum Bruttojahresgehalt und zur betrieblichen Bruttolohnsumme.
Damit wird aus einer abstrakten Personalquote ein konkreter Eurobetrag. Unternehmen können außerdem erkennen, welche finanzielle Wirkung es hätte, wenn beispielsweise statt 20 nur noch 12 Mitarbeiter pro Jahr ausscheiden.
Dabei arbeitet der Rechner bewusst nicht mit einer pauschalen Behauptung, ein Mitarbeiterwechsel koste grundsätzlich einen bestimmten Prozentsatz des Jahresgehalts. Entscheidend sind die eigenen eingegebenen Unternehmensdaten.
Hinweis / Haftungsausschluss: Alle Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und überschlägigen Berechnung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer-, Sozialversicherungs- oder Unternehmensberatung dar. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
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Erben, Vererben, Schenken oder den Pflichtteil berechnen: Hinter diesen Themen stecken schnell komplizierte rechtliche und finanzielle Fragen. Deshalb habe ich meinen Finanzrechner um einen umfangreichen Bereich „Erben“ erweitert.
Inzwischen stehen dort zwölf unterschiedliche Rechnertools zur Verfügung.
🔹 Erb-Rechner – zur Berechnung und Darstellung gesetzlicher Erbanteile
🔹 Erbanteilrechner – zeigt, welcher Anteil des Nachlasses auf einzelne Erben entfallen kann
🔹 Pflichtteilsergänzungsanspruch – berücksichtigt Schenkungen und deren mögliche Bedeutung für den Pflichtteil
🔹 Erbschaftsteuer-Rechner – Schenkung – berücksichtigt unter anderem Steuerklassen, Freibeträge und unterschiedliche Vermögenswerte
🔹 Vergleich Neffe / Adoption – ein besonders interessanter neuer Rechner. Er zeigt, welchen Unterschied es steuerlich machen kann, wenn Vermögen an einen Neffen übertragen wird oder dieser zuvor wirksam als Erwachsener adoptiert wurde.
Der Rechner stellt die beiden Varianten „ohne Adoption“ und „mit Adoption“ unmittelbar gegenüber. Neben möglichen steuerlichen Vorteilen werden ausdrücklich auch mögliche Nachteile und langfristige Folgen einer Adoption erläutert – beispielsweise Unterhalts-, Pflege-, erb- und pflichtteilsrechtliche Auswirkungen.
🔹 Kosten Erbschein – berechnet die voraussichtlichen Kosten eines Erbscheins
🔹 Notargebühren-Rechner – für eine überschlägige Berechnung notarieller Gebühren
🔹 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz-Rechner – zur Orientierung bei möglichen Rechtsanwaltsgebühren nach dem RVG
🔹 Kosten Teilungsversteigerung – zeigt mögliche Kosten einer Teilungsversteigerung
🔹 Fristenrechner – hilft bei wichtigen Fristen rund um Erbschaft und Nachlass
🔹 Gerichtsgebühren-Rechner – ermöglicht eine überschlägige Berechnung möglicher Gerichtskosten.
Mein Ziel dabei: Komplizierte finanzielle Zusammenhänge verständlicher und anhand eigener Zahlen nachvollziehbar machen.
Viele Eingabewerte sind bereits mit Beispielen vorbelegt und können individuell verändert werden. Dadurch lässt sich unmittelbar erkennen, wie sich andere Vermögenswerte, Freibeträge oder persönliche Konstellationen auf das jeweilige Ergebnis auswirken.
Die Rechnertools sollen dabei vor allem eines ermöglichen: selbst ausprobieren, vergleichen und Zusammenhänge besser verstehen.
Natürlich können solche Rechner eine individuelle fachliche Prüfung nicht ersetzen. Gerade bei Erbschaften, Schenkungen, Pflichtteilen oder einer Erwachsenenadoption können die persönlichen und rechtlichen Einzelheiten entscheidend sein.
Hinweis / Haftungsausschluss: Sämtliche Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Orientierung. Sie stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder individuelle Beratung dar. Trotz sorgfältiger Erstellung kann keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen werden. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
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Ich habe mir das Sommerinterview von Alice Weidel angesehen und mir die Mühe gemacht, zu versuchen, alles feinsäuberlich auseinanderzunehmen und für euch aufzubereiten. Wer das Gespräch aufmerksam verfolgt hat, konnte erleben, wie systematisch inhaltlichen Fragen ausgewichen wurde und wie rhetorische Muster genutzt wurden, um unbequeme Fakten durch aggressive Polemik und eigene Erzählungen zu ersetzen.
1. Die Entkopplung von Klimawandel und Menschenleben
Schon zu Beginn baute der Moderator auf dem Balkon eine inhaltliche Brücke: Er stellte den österreichischen Klimaschutzplan bis 2040 den rund 12.000 Hitzetoten des Sommers in Deutschland gegenüber. Die Frage zielte direkt auf das Schweigen der AfD zu den gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung ab. Alice Weidel ging mit keinem Wort auf die Opfer oder den Folgenschutz ein. Stattdessen folgte ein zweistufiges Ausweichmanöver: Erst wurde das Phänomen mit der Aussage relativiert, Klimawandel habe es „schon immer gegeben“. Direkt danach wurde das Thema schlagartig weg von der Gesundheit hin zu Wirtschaftspolitik, Fahrverboten und der angeblichen Zerstörung des industriellen Kerns gedreht.
2. Die Flucht vor den chinesischen Marktrealitäten
Nach dem Wechsel an den Interviewtisch ging es um die Krise der deutschen Autoindustrie und den Einbruch des Exports nach China. Auf die Kernfrage, wie die AfD den Verbrennungsmotor ausgerechnet auf einem chinesischen Markt wieder zum Erfolg machen will, der längst massiv auf E-Mobilität setzt, blieb Weidel jede ökonomische Antwort schuldig. Als der Moderator im selben Kontext auf die Verantwortung der bisherigen Regierungen und der CDU zu sprechen kam, nutzte Weidel den Ball: Anstatt ein eigenes Konzept für die industrielle Transformation vorzulegen, schlug sie einen Haken zur Parteipolemik („Die DNA der CDU ist die Lüge“). Dieser abrupte Wechsel von der globalen Marktrealität hin zu einem Frontalangriff auf die Union diente einzig dazu, die eigene Inhaltsleere beim Thema Elektromobilität durch Aggressivität zu überspielen.
3. Romantisierung statt Marktanalyse
Um die Realität des globalen Wandels auszublenden, bediente sich Weidel anschließend eines persönlichen Nostalgie-Narrativs. Unter Verweis auf ihre eigenen Jahre in China behauptete sie, dass die Menschen dort eigentlich weiterhin deutsche Verbrenner fahren wollten. Mit einem linguistischen Exkurs über die Bedeutung des chinesischen Namens für Deutschland („Déguó“ als Land der Tugend) versuchte sie persönliche Autorität aufzubauen – ignoriert dabei aber schlicht die tatsächlichen Kaufentscheidungen der chinesischen Konsumenten.
4. Parolen statt Lösungen in der Migrationspolitik
Beim Thema Migration zeigte sich das argumentative Defizit besonders deutlich. Obwohl die Asyl- und Migrationspolitik das Kernfeld der AfD darstellt, beschränkte sich Weidel auf das Wiederholen bekannter Maximalforderungen wie Grenzschließungen und flächendeckende Zurückweisungen. Den konkreten Nachfragen zu den rechtlichen Hürden, dem internationalen Recht oder den praktischen Konsequenzen für den europäischen Binnenmarkt wich sie aus. Statt organisatorische oder rechtlich belastbare Wege aufzuzeigen, bediente sie rein emotionale Bedrohungsszenarien und die Erzählung eines angeblichen Staatsversagens.
5. Der Fauxpas mit den „Flachzangen“
Im weiteren Verlauf, als das Gespräch auf Regierungsverantwortung und politische Konkurrenten zu sprechen kam, leistete sich Weidel ihren größten verbalen Fauxpas. Anstatt inhaltlich zu argumentieren, verfiel sie in eine bemerkenswerte Schärfe und bezeichnete Führungspolitiker anderer Parteien wörtlich als „Flachzangen“, von denen man sich nicht mehr anlügen lassen wolle. Dieser Ausfall markierte den Tiefpunkt der Auseinandersetzung. Als Moderator Wulf Schmiese ihr daraufhin ein „mimosenhaftes Verhalten“ vorwarf, weil die AfD bei eigener Kritik regelmäßig empfindlich reagiere, wich sie erneut aus und flüchtete sich in die Opferrolle.
6. Der emotionale Appell zum Abschluss
Bei den abschließenden Themen EU und Euro mündete das Interview schließlich in eine stark emotionalisierte Erzählung. Mit Formulierungen wie „mir blutet das Herz“ und dem Verweis auf den angeblich betrogenen Bürger wurde ein klassisches populistisches Wir-gegen-die-Muster bedient. Sachliche Folgeanalysen eines EU-Austritts für eine Exportnation wurden durch das Schüren von Existenzängsten überlagert.
Das Sommerinterview offenbart eine tieferliegende Taktik rechtspopulistischer Kommunikation im Fernsehen: Das Gespräch dient nicht der Vermittlung eigener Lösungsansätze, sondern funktioniert als geschlossenes Abwehrsystem. Sobald komplexe, globale Transformationsprozesse – sei es der Wandel der Automobilmärkte, die Folgen der Erderwärmung oder die rechtlichen Realitäten der Migrationspolitik – sachliche Kompetenz erfordern, weicht die Argumentation auf emotionale Kampfbegriffe, Nostalgie und das Beschwören von Feindbildern aus. Es geht im Kern nicht darum, Antworten für das Land zu liefern, sondern der eigenen Anhängerschaft das Narrativ einer unfairen Eliten-Verschwörung zu bestätigen und die Institutionen des Ausgleichs konsequent zu delegitimieren.
Bildquelle: ZDF
Quelle des Beitrags: Sebastian Walz, Facebook, August 2026
Kommentar von Werner Hoffmann
Die verbale Strategie von Alice Weidel ist inzwischen so langweilig und abartig, dass ich mir diese Frauen nicht mehr anhören kann.
Andere Menschen zu diffamieren und zur dritten Klasse reduzieren,
sich selbst in die Opferrolle platzieren
Falsche Zahlen nennen, die dann in der Recherche aufgedeckt werden
Für mich zeigt dieses Sommerinterview erneut ein immer wiederkehrendes Muster: Angriff, Ablenkung und anschließend Opferrolle.
Besonders auffällig wird es, wenn konkrete Antworten gefragt sind. Das ZDF selbst hält in seiner Zusammenfassung des Interviews fest, dass Weidel beispielsweise auf die Frage nach Rücknahmeabkommen mit Syrien und Afghanistan keine direkte Antwort gab. Stattdessen verlagerte sie die Diskussion auf Grenzschließungen und einen möglichen Austritt aus dem Schengen-System.
Hinzu kommt die Sprache. Wer andere Politiker als „Flachzangen“ bezeichnet oder erklärt, „die DNA der CDU ist die Lüge“, sollte sich anschließend nicht darüber beklagen, wenn die eigene politische Rhetorik scharf kritisiert wird.
Noch wichtiger ist jedoch der Umgang mit überprüfbaren Tatsachen. Das ZDF hat deshalb zum Sommerinterview einen eigenen Faktencheck veröffentlicht und Aussagen Weidels unter anderem zu Klimawandel, Automobilindustrie, Migration und Euro überprüft.
Und genau hier liegt für mich das eigentliche Problem:
Wer Bundeskanzlerin werden will, muss mehr anbieten als zugespitzte Formulierungen und Schuldzuweisungen. Bei der Zukunft der deutschen Automobilindustrie muss erklärt werden, wie Deutschland auf einem Weltmarkt bestehen soll, auf dem Elektromobilität insbesondere in China massiv an Bedeutung gewonnen hat. Bei Migration müssen Forderungen auch rechtlich und praktisch umsetzbar sein. Beim Klimawandel reicht der Hinweis nicht aus, dass es Klimaveränderungen schon immer gegeben habe.
Politik bedeutet, Lösungen vorzulegen und deren Konsequenzen zu erklären.
Wer dagegen Menschen abwertet, anschließend selbst die Opferrolle beansprucht und bei überprüfbaren Behauptungen immer wieder Widerspruch durch Faktenchecks erhält, sollte besonders kritisch hinterfragt werden.
Denn:
Lautstärke ersetzt keine Sachkenntnis.
Beleidigungen ersetzen keine Lösungen.
Und Empörung ersetzt keine Fakten.
Wie fast durchgängig AfD-Politiker strategisch arbeiten, zeigt dieses Originalvideo deutlich.
Hinweis zu den Bildern: Die in diesem Beitrag verwendeten bzw. dargestellten Illustrationen wurden teilweise mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen und redaktionellen Illustration des jeweiligen Themas und stellen keine dokumentarischen Fotografien tatsächlicher Situationen dar.
Quellen
Sebastian Walz, Facebook, August 2026: Analyse des Sommerinterviews von Alice Weidel. Der ursprüngliche Facebook-Link liegt nicht mehr vor.
ZDFheute, Jan Henrich, 23. August 2026: Sommerinterview mit Alice Weidel.
ZDFheute, Elias Altmann, Fabian Köhler und Nils Metzger, 23. August 2026: Faktencheck zum Sommerinterview mit Alice Weidel.
Ob Altersvorsorge, Geldanlage, Immobilien, Auto, E-Mobilität oder Hausausbau: Viele finanzielle Entscheidungen beginnen mit einer scheinbar einfachen Frage:
Was kostet mich das eigentlich – und was kommt am Ende heraus?
Genau dafür wurde der Finanzrechner von Renten-Experte.de immer weiter ausgebaut. Inzwischen umfasst die Anwendung 158 unterschiedliche Rechner-Module in 15 Hauptbereichen – und sie können kostenfrei genutzt werden.
Die Bandbreite geht inzwischen weit über klassische Zinsberechnungen hinaus. Zu den Bereichen gehören unter anderem Finanzen, professionelle Finanzberechnungen, Altersvorsorge und Rente, Immobilien, Pflege und Soziales, Arbeit und Gehalt, Erben, Autofahrer, E-Mobilität sowie Hausausbau und Handwerk.
Besonders interessant sind beispielsweise die Rechner rund um Sparpläne und Zinseszins. Wie entwickelt sich ein monatlicher Sparbetrag über 10, 20 oder 30 Jahre? Welche Rate ist erforderlich, um ein bestimmtes Zielkapital zu erreichen?
Bei Immobilien lassen sich zahlreiche Fragestellungen rund um Finanzierung, Kaufnebenkosten, Rendite oder Steuern berechnen.
Auch für Autofahrer und E-Auto-Fahrer gibt es inzwischen umfangreiche Werkzeuge: Kosten pro Kilometer, Ladekosten, Reichweite, Ladezeit, PV-Laden oder der Vergleich zwischen Elektroauto und Verbrenner.
Auch für anspruchsvollere Berechnungen
Mit dem zusätzlichen Bereich „Finanzrechner für Profis“ stehen unter anderem Rechner für Anleihen, Dividenden, Aktienrenditen, ETF-Kosten, Realzins, Inflation und Investmentvergleiche zur Verfügung.
Im Bereich Altersversorgung und Rente geht es dagegen beispielsweise um Rentenbeginn, Rentenabschläge, Rentenlücken und verschiedene Übergangssituationen bis zum Ruhestand.
Selbst praktische Alltagsfragen sind dabei: Trinkgeld, Prozentrechnung, Mehrwertsteuer, Rabatt, Stromkosten oder Fahrtkosten lassen sich schnell berechnen.
Ein Werkzeugkasten, der weiter wächst
Das Ziel ist nicht, 158 Rechner einfach nur nebeneinanderzustellen. Die einzelnen Tools sollen komplizierte Berechnungen verständlich, nachvollziehbar und schnell nutzbar machen.
Der Finanzrechner wird deshalb kontinuierlich erweitert und verbessert.
Ziel des Inhabers ist es 1.000 RechnerTools noch bis 31.12.2026 zu entwickeln.
Hinweis: Die Ergebnisse dienen der Information und ersetzen insbesondere bei steuerlichen, sozialversicherungsrechtlichen oder rechtlichen Fragestellungen keine individuelle Beratung.
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.
Ich bin noch nie Mitglied einer Partei gewesen. Ich bin Wechselwähler und bezeichne mich als unabhängigen demokratischen Europäer.
Gewählt habe ich in meinem Leben schon CDU, FDP, SPD und Grüne. Gerade deshalb schreibe ich das nicht aus Parteitreue, sondern aus Enttäuschung über eine politische Entwicklung, die ich für gefährlich halte.
Eine längere Zeit habe ich auch die CDU gewählt. Nicht, weil ich alles richtig fand, sondern weil ich in der Zuwanderung größere Chancen sah als viele andere: für den Arbeitsmarkt, für die Generationenfrage, für Fachkräfte, für Know-how und für ein offenes Europa.
Und wer jetzt mit dem Angstthema „fremde Kulturen“ und „Kriminelle“ einzelne Attentate hochspielt, sollte auch zwei andere Zahlen zur Kenntnis nehmen:
Allein 2026 wurden in Deutschland nach RKI-Schätzung bereits rund 12.500 hitzebedingte Todesfälle gezählt. Und was sagen dazu CDU, CSU, FDP und AfD?
Sie sitzen das Thema aus und wissen, dass es irgendwann wieder weniger heiß wird. Sie vergessen aber: Nach den Hitzetoten kommen die Herbststürme. Und dann heißt es wieder: „So ist halt das Wetter!“
Und bei Sexualdelikten sind Tatverdächtige laut Polizeilicher Kriminalstatistik ganz überwiegend männlich; bei Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen im besonders schweren Fall liegt der Anteil männlicher Tatverdächtiger sogar bei über 90 %.
Das Problem ist also nicht „die fremde Kultur“, sondern Gewalt, Männergewalt und politisches Wegschauen.
Bitte nicht falsch verstehen:
Aber bei 12.500 Hitzetoten verstecken sich CDU, CSU, FDP und AfD. Wenn aber zehn Menschen von einem Autofahrer angefahren oder gar getötet werden, will man gleich Deutschland absperren und alle Ausländer abschieben.
Thema Atomkraft
Auch bei der Abkehr von der Kernkraft und bei der vorsichtigen Anerkennung des Klimawandels war die CDU unter Angela Merkel weiter als das, was heute aus Teilen der Union kommt.
Heute sehe ich bei CDU und CSU kein überzeugendes Zukunftskonzept mehr. Stattdessen dominiert zu oft ein rückwärtsgewandter Kulturkampf. Die Grünen werden zum Feindbild erklärt, Klimaschutz wird lächerlich gemacht, notwendige Modernisierung wird verzögert. Das stärkt nicht die politische Mitte. Es stärkt am Ende die extremistischen Kräfte.
Übrigens waren an dem Aufbau des grünen Feindbildes massiv der Axel-Springer-Verlag mit BILD/WELT und auch Focus vom Burda-Verlag sowie alle rechtspopulistischen Medien beteiligt.
Und schaut man hinter die Kulissen, dann findet man dort fossile Investoren.
Beim Axel-Springer-Verlag wurden die Wärmepumpe über 230-mal und das Elektrofahrzeug rund 150-mal madig gemacht.
Man wollte strategisch damit ein Feindbild gegen Habeck und die Grünen aufbauen, da der neue „Grüne Kurs“ eine Gefahr für die fossile Lobby war; auch eine Gefahr für USA 2.0, Putin–Russland & Co.
Wenn man weiß, dass 38 % dieses Konzerns direkt dem fossilen Investor KKR gehörten und der Axel-Springer-Verlag heute im USA-Land 2.0 aktiv ist, dann weiß man, warum BILD für fossile Energie schwärmt.
Besonders problematisch ist die neoliberale Schlagseite bei CDU, CSU und FDP. Dort wird Freiheit oft mit der Freiheit der fossilen Lobby verwechselt.
Es geht dann nicht mehr um soziale Marktwirtschaft, sondern um Besitzstandswahrung für alte Geschäftsmodelle: Öl, Gas, Verbrenner, Atomkraft, Steuergeschenke und möglichst wenig Regulierung.
Diese Form von Neoliberalismus macht unsere Demokratie kaputt, weil sie die Interessen weniger wirtschaftlich Mächtiger über die Zukunft vieler stellt.
Dass CDU und CSU dieses seit 2006 bestehende Informationsrecht (Informationsfreiheitsgesetz, IFG) nach knapp 20 Jahren wieder zurückbauen wollen, indem Presse, Bürgerinnen und Bürger oder Organisationen nicht mehr einfach nachfragen können, wer wann was in einer Behörde veranlasst hat, ist der erste Axthieb beim Kahlschlag der Demokratie.
Man schafft damit einen Teil demokratischer Kontrolle ab.
Wenn ich mir Teile der heutigen Führung anschaue, etwa Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann, Steffen Bilger oder Philipp Amthor, dann sehe ich keine Politik, die Deutschland mutig in die Zukunft führt.
Ich sehe vor allem Abwehr: gegen Klimaschutz, gegen Transformation, gegen eine moderne europäische Industriepolitik.
Die SPD ist mir in dieser Lage oft zu leise und zu defensiv.
Sie erklärt zu wenig, setzt zu wenig Zeichen und lässt sich zu oft treiben.
Jetzt versucht sie, ein grünes Thema für sich zu nutzen, um mehr Wähler für sich zu gewinnen, ohne zu erkennen, dass sie damit die Grünen schwächt, aber gleichzeitig der CDU und AfD nicht weh tut.
Ja, die SPD hat vielleicht auch die Sorge, dass wenn sie zu viel rebelliert, die CDU vielleicht doch nich als Minderheitsregierung mit der AfD gemeinsame Sache macht.
Die SPD sollte – nein, sie muss – zurück zum Thema Sozialdemokratie für den Mittelstand der Arbeitnehmer, Rentner und Selbstständigen.
Dazu zählen übrigens nicht nur Sozialhilfeempfänger, sondern auch Menschen mit Einkommen bis knapp 60.000 Euro pro Jahr; der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 laut Statistischem Bundesamt bei 54.066 Euro.
Aus meiner Sicht wird es Zeit, die Grünen wieder stärker zu machen.
Habeck zurück in Verantwortung wäre kein Fehler.
Natürlich machen auch die Grünen Fehler.
Aber sie benennen wenigstens die zentralen Zukunftsfragen: Klima, Energie, industrielle Transformation, Europa, Digitalisierung, Abhängigkeiten von autoritären Staaten.
Der menschengemachte Klimawandel ist keine abstrakte Theorie mehr.
Er ist sichtbar und spürbar: Hitzewellen, Wassermangel, Waldbrände, Bergstürze, Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise.
Für Europa wurden für 2024 über 30.000 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Wer in dieser Lage Klimaschutz als Ideologie abtut, handelt verantwortungslos.
Auch die Energiefrage ist eine Freiheitsfrage.
Fossile Energie macht uns abhängig von autoritären Staaten.
Atomkraft schafft ebenfalls Abhängigkeiten. Russland kontrolliert über Rosatom einen erheblichen Anteil der weltweiten Urananreicherung.
Über 42 % der weltweiten Urananreicherung befindet sich in der Hand von Putin-Russland durch Rosatom!
Wer Atomkraft als nationale Unabhängigkeit verkauft, verschweigt diesen geopolitischen Haken.
Dazu kommt:
Die alte Energiewelt ist nicht billig.
Erneuerbare Energien gehören bei neuen Anlagen längst zu den günstigsten Stromquellen.
Endlagerung und Altlasten Kostenrisiken für Jahrzehnte.
Das Umweltbundesamt bezifferte umweltschädliche Subventionen in Deutschland bereits für 2018 auf mindestens 65,4 Milliarden Euro.
Im Jahr 2025 sah es nicht besser aus: Allein für die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle waren über 534 Millionen Euro vorgesehen;
das ist gut zweieinhalbmal so viel wie der gesamte Haushalt des Umweltbundesamtes (UBA) mit rund 205 Millionen Euro.
Für Zwischen- und Endlagerung zusammen waren sogar 1,4 Milliarden Euro vorgesehen.
Das UBA könnte solche Atomkosten aus eigenen Mitteln gar nicht decken.
Das ist eine Untergrenze, keine abschließende Gesamtrechnung.
Und die Asse zeigt, wohin diese Politik führt: In das marode Atommülllager dringt Wasser ein, die Vorbereitung der Rückholung wird bereits auf rund 4,7 Milliarden Euro geschätzt; die Gesamtkosten sind bis heute nicht prognostizierbar, könnten jedoch zwischen 80 und über 100 Milliarden Euro liegen.
Deutschland und Europa müssen endlich europäisch denken. Unser Geld sollte in erneuerbare Energien, Speicher, Netze, Digitalisierung, Bildung und industrielle Wertschöpfung in Europa fließen. Nicht weiter in fossile Abhängigkeiten, alte Technologien und digitale Monopole außerhalb Europas.
Demokratie braucht Zukunft. Zukunft entsteht nicht durch Rückwärtsreden, nicht durch fossile Nostalgie und nicht durch neoliberale Besitzstandspolitik. Zukunft entsteht durch Mut, Aufklärung, Investitionen und europäische Verantwortung.
Neben einem KI-Projekt für rechtliche Prüfungen arbeite ich derzeit an einer umfassenden neuen Rechnerwelt.
Geplant ist ein 1.000-Rechner-Programm für Finanzen, Rente, Vorsorge, Pflege, Erben, Fristen und weitere Beratungsfragen.
Die kostenlose Beta-Version ist bereits online und kann getestet werden.
Aktuell eingebaut sind:
8 Finanzrechner, 8 Altersvorsorge- und Rentenrechner, 2 Rechner für Pflege und Soziales, 10 Erbschafts-, Notar-, Anwalts- und Gerichtskostenrechner, 3 Tages- und Fristenrechner und 2 Geometrierechner.
Ein Beispiel zeigt, wie umfangreich das Programm schon jetzt ist:
Der Rechner „Direktversicherung auszahlen oder Rente“ vergleicht nicht nur Kapitalauszahlung und Monatsrente.
Die Anregung dazu kam heute von meinem Freund Thomas Z. Die Idee hat mir gefallen, deshalb habe ich sie direkt umgesetzt.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Brutto- und Nettowerte, Alter bei Rentenbeginn, Altvertrag oder Neuvertrag, Ertragsanteil oder volle Steuerpflicht, persönlicher Steuersatz, Kranken- und Pflegeversicherung, KVdR, freiwillige gesetzliche oder private Versicherung, Freibetrag beziehungsweise Freigrenze, 120-Monate-Verteilung der Kapitalleistung, Barwert der Rentenzahlungen und das Break-even-Alter.
Damit wird sichtbar: Bei der Frage „Kapital oder Rente“ geht es nicht nur um den Monatsbetrag, sondern um Steuern, Sozialversicherung, Vertragsart, Alter, Lebenserwartung und Vergleichszins.
Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein. Sie dienen der Illustration des Beitrags.
Quelle: Projektangaben Werner Hoffmann, Stand 21.08.2026.
Neben einem weiteren Projekt, das rechtliche Prüfungen in einer eigenen KI-Umgebung ermöglichen soll, arbeite ich derzeit an einer umfassenden neuen Rechnerwelt.
Diese KI-Spezialsoftware für Rentenberater und Generationenberater befindet sich aktuell noch in der Testphase und soll voraussichtlich bis zum Jahresende fertiggestellt werden.
Parallel dazu entsteht ein weiteres großes Projekt:
ein 1.000-Rechner-Programm für Finanzen, Rente, Vorsorge, Pflege, Erben, Fristen und praktische Beratungsfragen.
Die kostenlose Beta-Version ist jetzt online und kann bereits getestet werden.
Aktuell sind bereits eingebaut:
8 Finanzrechner
8 Altersvorsorge- und Rentenrechner, inklusive bAV und Entscheidungsrechner „Sofortauszahlung oder Rente“
2 Rechner für Pflege und Soziales
10 Erbschafts-, Notar-, Anwalts- und Gerichtskostenrechner
3 Tages- und Fristenrechner
2 Geometrierechner
Ein Beispiel zeigt, wie umfangreich das Programm bereits ist:
Beim Rechner „Direktversicherung auszahlen oder Rente“ wird nicht nur einfach Kapitalauszahlung gegen Monatsrente gestellt. Die Anregung zu diesem Rechner kam heute von meinem Freund Thomas Z. Die Idee hat mir gefallen, deshalb habe ich sie direkt umgesetzt.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Kapitalauszahlung brutto
monatliche Betriebsrente brutto
Alter bei Rentenbeginn
Vergleichsalter
Altvertrag bis 31.12.2004
Neuvertrag ab 01.01.2005 nach § 3 Nr. 63 EStG
Ertragsanteil bei Altverträgen
volle Steuerpflicht bei Neuverträgen
persönlicher Steuersatz
Krankenversicherung
Pflegeversicherung
Pflichtversicherung / KVdR
freiwillige gesetzliche Krankenversicherung
private oder nicht gesetzliche Krankenversicherung
Freibetrag beziehungsweise Freigrenze bei Versorgungsbezügen
weitere Versorgungsbezüge
Verteilung einer Kapitalleistung auf 120 Monate
Barwert der Rentenzahlungen
Break-even-Alter, ab dem die Rentenzahlung rechnerisch günstiger wird
Damit wird sichtbar, dass es bei solchen Entscheidungen nicht nur um „Kapital oder Rente“ geht, sondern um Steuern, Sozialversicherung, Vertragsart, Alter, Lebenserwartung und Vergleichszins.
Die Rechner sollen weiter ausgebaut werden und künftig viele typische Fragen aus Beratung, Vorsorge, Rentenplanung, Erbschaft, Pflege, Finanzierung und Vermögensplanung einfacher nachvollziehbar machen.
Die kostenlose Beta-Version ist erreichbar unter:
Für weitere Anregungen bedanke ich mich im Voraus. Vielleicht fällt dir auch noch etwas ein?
Hinweis zu den Bildern: Die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein. Sie dienen der Illustration des Beitrags.
Quelle: Projektangaben Werner Hoffmann, Stand 21.08.2026.