Russische Fake-News-Offensive vor der Landtagswahl – So soll unsere Demokratie manipuliert werden

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Kurz vor wichtigen Landtagswahlen warnen deutsche Sicherheitsbehörden erneut vor einer massiven Welle gezielter Desinformation aus Russland. Besonders im Fokus stehen soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und KI-generierte Inhalte. Ziel ist es nicht nur, einzelne Parteien oder Politiker anzugreifen – sondern vor allem das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Demokratie, Medien und staatliche Institutionen zu erschüttern.

Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden werden professionelle Fake-News-Kampagnen verbreitet. Dazu gehören täuschend echte Videos und Bilder, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Häufig werden dabei sogar Logos bekannter Medien missbraucht, um den Eindruck seriöser Berichterstattung zu erwecken.

Zu den verbreiteten Falschmeldungen gehören unter anderem frei erfundene Korruptionsvorwürfe, angebliche Veruntreuung von Steuergeldern oder erfundene Straftaten. Ebenso werden gesellschaftliche Konflikte bewusst angeheizt – etwa durch falsche Behauptungen über eine systematische Benachteiligung Ostdeutscher oder andere emotionale Themen, die Misstrauen und Wut erzeugen sollen.

Nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden handelt es sich dabei um koordinierte Desinformationskampagnen, die unter anderem der sogenannten „Matrjoschka“-Operation zugerechnet werden. Tausende Fake-Accounts und automatisierte Bots verbreiten die Inhalte gleichzeitig über verschiedene Plattformen und verstärken sich gegenseitig.

Das eigentliche Ziel dieser Kampagnen besteht nicht darin, eine einzelne Lüge glaubhaft erscheinen zu lassen. Vielmehr soll bei möglichst vielen Menschen der Eindruck entstehen, man könne weder Medien noch Politik oder Behörden vertrauen. Dadurch werden Unsicherheit, Polarisierung und gesellschaftliche Spaltung gefördert – ein klassisches Ziel moderner hybrider Kriegsführung.

Gerade in Wahlkampfzeiten ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Spektakuläre Behauptungen sollten immer anhand mehrerer seriöser Quellen überprüft werden. Wer ungeprüfte Inhalte weiterleitet, trägt ungewollt dazu bei, dass sich Desinformation noch schneller verbreitet.

Eine starke Demokratie lebt von Meinungsfreiheit – aber ebenso von überprüfbaren Fakten. Kritisches Denken, Medienkompetenz und das sorgfältige Prüfen von Informationen sind heute wichtiger denn je. Nur wer Informationen hinterfragt und Quellen überprüft, kann verhindern, dass gezielte Manipulation unsere demokratischen Entscheidungen beeinflusst.

#FakeNews #Desinformation #Russland #Demokratie #Wahlen

Quellen:

  • Reuters, 05.08.2026
  • Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
  • WELT
  • Süddeutsche Zeitung

Studie enthüllt: Warum Terroranschläge das Wahlverhalten verändern – und weshalb die AfD davon besonders profitiert

Ein Beitrag von

Marc Raschke

Dass die AfD bei Wahlen überproportional stark von Anschlägen profitiert, ist kein Märchen, sondern wissenschaftlich erwiesen. Eine #Studie der Uni Frankfurt hat deutsche Kommunen seit 2010 untersucht, in denen es zu Anschlägen gekommen war. Das traurige Fazit: Terroranschläge beeinflussen das #Wahlverhalten in betroffenen Gemeinden deutlich, wurden in dieser Hinsicht aber bisher unterschätzt.

In Gemeinden mit erfolgreichen Anschlägen (erfolgreich im Sinne von z. B. „Bombe detonierte tatsächlich“) stieg der AD-Stimmenanteil bei Landtagswahlen um etwa 4,5 Prozentpunkte (rund 26 % mehr als in anderen Regionen). Besonders bizarr: Etwa 75 Prozent der betrachteten Anschläge waren rechtsextrem und richteten sich überwiegend gegen #Ausländer#Rechtsextreme wurden also selbst zu Terroristen. Und trotzdem profitiert die AD davon.

Drei zentrale Mechanismen machen die Autor:innen der Studie für dieses Phänomen verantwortlich:

  • Terror mobilisiert zur Wahl: Die #Wahlbeteiligung steigt lokal um rund 16 Prozentpunkte, wovon die AfD überproportional profitiert.
  • Einstellungen verschieben sich nach rechts: Sorgen über #Zuwanderung nehmen zu, besonders bei politisch bislang Inaktiven, Parteilosen und Menschen ohne Hochschulabschluss.
  • Lokale Medien berichten stark über erfolgreiche Anschläge und thematisieren den Islam, während der #Rechtsextremismus der Täter oft in den Hintergrund tritt.

Angesichts hoher AfD-Umfragewerte vor Landtagswahlen wird daher inzwischen jeder Anschlag als potenzieller Wahlkampffaktor angesehen. Dieser Effekt zeigte sich vor allem bei Landtagswahlen (Erklärung: Innere #Sicherheit ist stark Ländersache, Anschläge werden regional wahrgenommen). Und was haben wir in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin demnächst? Genau: Landtagswahlen.

#Terrorismus #Wahlverhalten #Demokratie #Rechtsextremismus #Politik

Quelle der Studie:
Sabet, Navid; Liebald, Marius; Friebel, Guido (2025): Terrorism and Voting: The Rise of Right-Wing Populism in Germany. American Economic Journal: Economic Policy, Band 17, Ausgabe 3, S. 407–440. 

Quelle des Beitrags von Marc Raschke:
https://www.linkedin.com/posts/marc-raschke-109787163_studie-wahlverhalten-auslaeunder-share-7487125778443210752-eYqi/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

EU zieht die Notbremse: US CLOUD Act bringt Amazon, Google und Microsoft massiv unter Druck

Ein Beitrag von

Furkan Yildiz

Die EU-Kommission zieht beim US CLOUD Act endgültig den Notschalter.

Das neue „Tech Sovereignty Package“ schränkt US-Clouds massiv ein.

Keine sensiblen Regierungsdaten mehr auf Servern von Amazon, Google oder Microsoft.

Das ist ein ungeschöntes Eingeständnis.

Jahrelang wurde uns gepredigt, die DSGVO und Standardvertragsklauseln (AVV) würden unsere Daten schützen. Jetzt zeigt das Vorgehen der EU: Das war nur Beruhigungstherapie.

Wenn es um ihre eigenen Daten geht, traut die EU diesen Papiertigern nicht mehr.

Weil sie wissen, dass US-Behörden im Zweifel immer Vollzugriff haben. Selbst wenn die Server in Frankfurt stehen.

Die EU zieht für sich selbst die Notbremse.

In der freien Wirtschaft passiert genau das Gegenteil.

Hier schreiben IT-Leiter weiter 50-seitige Risikoanalysen, um das nächste Microsoft 365 Abo zu rechtfertigen.

Eine absurde Zweiklassengesellschaft der Datensicherheit.

Wenn die Regierung ihre eigenen Daten vor US-Servern in Sicherheit bringt.

Dann hat das intellektuelle Eigentum deines Unternehmens dort erst recht nichts verloren.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Seit Jahren weise ich darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Staaten ein erhebliches Risiko darstellt. Das betrifft nicht nur Software aus den USA, sondern ebenso Produkte und digitale Infrastrukturen aus China.

Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen müssen Europa und Deutschland ihre digitalewirtschaftliche und technologische Souveränität stärken. Ziel sollte sein, möglichst viele SchlüsseltechnologienCloud-DiensteSoftwarelösungenund sicherheitsrelevante Produkte aus der Europäischen Union oder aus anderen verlässlichen demokratischen Partnerstaaten zu beziehen.

Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch die USA nicht mehr automatisch als dauerhaft berechenbarer Partner angesehen werden können. Deshalb braucht Europa eigene leistungsfähige Alternativen – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der VersorgungssicherheitDatensicherheitund strategischen Unabhängigkeit.

Digitale Unabhängigkeit beginnt nicht erst bei der Cloud, sondern bereits beim Betriebssystem, der Bürosoftwareund der vollständigen Kontrolle über die eigenen Daten.

#Datensouveränität #Cloud #Europa #OpenSource #Cybersicherheit


1. Übersicht über die bisherigen Artikel auf Blog-Demokratie zum Thema Linux Mint und digitale Souveränität:

https://blog-demokratie.de/?s=Linux+Mint

2. Originalbeitrag von Furkan Yildiz auf LinkedIn

https://www.linkedin.com/posts/furkan-yildiz-fluesta_die-eu-kommission-zieht-beim-us-cloud-act-share-7487753889283248128-nGtt/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0


Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der Illustration des Themas und stellen keine realen Fotografien oder tatsächlichen Ereignisse dar.

#TechSovereignty #CloudAct #Datenschutz #DigitaleSouveränität #Cybersicherheit

Revolution in der Rentenberatung: Warum ich eine eigene KI-Software entwickle

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann. - Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de

Seit einigen Wochen arbeite ich an der Entwicklung einer speziellen KI-Software, die ausschließlich für die Rentenberatung und Generationenberatung konzipiert ist. Beta-Test wird im Dezember 2026 sein.

Es handelt sich nicht um eine allgemeine KI, sondern um ein hochspezialisiertes System, das meine tägliche Arbeit langfristig erheblich erleichtern und meinen Mandanten einen echten Mehrwert bieten soll.

Besonders wichtig ist mir dabei der Datenschutz.

Mein Ziel ist es, möglichst unabhängig von Cloud-Diensten zu arbeiten.

Soweit externe Dienste überhaupt erforderlich sind, sollen diese ausschließlich in Europa betrieben werden und den europäischen Datenschutzstandards entsprechen.

Sensible Mandantendaten sollen grundsätzlich auf meinem eigenen Rechner beziehungsweise Server verarbeitet werden.

Damit eine leistungsfähige KI lokal arbeiten kann, reicht ein normaler Büro-Laptop meist nicht aus.

Für die Verarbeitung großer Sprachmodelle und umfangreicher Dokumentensammlungen werden Hochleistungsrechner benötigt.

Häufig kommen dafür Gaming-Laptops oder vergleichbare Systeme mit leistungsstarken Grafikprozessoren (GPU) zum Einsatz.

Je nach Ausstattung liegen die Anschaffungskosten bei etwa 5.000 Euro oder darüber.

Das Herzstück der Software ist die intelligente Auswertung tausender Dokumente.

Gesetze, Verordnungen, sozialversicherungsrechtliche Rundschreiben, Fachinformationen und Gerichtsentscheidungen werden aus lokal gespeicherten PDF-Dateien durchsucht und miteinander verknüpft.

Ergänzt werden diese Informationen durch die individuellen Angaben des Mandanten, wie sie ein Renten- oder Generationenberater für eine qualifizierte Beratung benötigt.

Die KI erstellt innerhalb weniger Sekunden strukturierte Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen. Recherchen, die heute oft viele Stunden in Anspruch nehmen, werden dadurch auf wenige Augenblicke reduziert.

Natürlich ersetzt die KI keine fachliche Prüfung. Alle Ergebnisse müssen weiterhin anhand der Originalquellen überprüft werden. Sie übernimmt jedoch den zeitaufwendigen Teil der Recherche und erleichtert dadurch die tägliche Arbeit erheblich.

Ein besonderes Ziel ist die Nachvollziehbarkeit. Jede Empfehlung soll mit den zugrunde liegenden gesetzlichen Vorschriften, Verwaltungsvorschriften oder Gerichtsentscheidungen belegt werden.

Nach meiner derzeitigen Marktkenntnis gibt es bislang keine Software, die speziell für Rentenberater und Generationenberater einen derart umfassenden Funktionsumfang bietet. Genau diese Lücke möchte ich schließen.

Ich bin überzeugt:

Künstliche Intelligenz wird den Rentenberater nicht ersetzen.

Sie wird aber zu einem leistungsstarken Werkzeug, das Fachwissen schneller verfügbar macht, Routinearbeiten reduziert und mehr Zeit für das Wesentliche schafft – die persönliche und individuelle Beratung der Menschen.

#KünstlicheIntelligenz #Rentenberatung #Generationenberatung #Digitalisierung #Datenschutz

Wassermangel wird immer größer! Herr Merz, aussitzen geht nicht!

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Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme (HTW Berlin).

Spaziergang im #Rhein.

Normalerweise steht hier das Wasser «. Jetzt kann man hier laufen.

Uberall, wo man hinschaut, sieht man die krassen Folgen der #Klimakrise 8

Es ist nicht nur extrem heiß und trocken. Inzwischen entstehen auch der Wirtschaft Milliardenschäden Y.

Wann wird #Klimaschutz endlich wieder Chefsache, Herr Merz?

Die AfD wurde demokratisch gewählt. ABER

Nur weil ein Wolf durch das Gartentor spaziert, wird er nicht zum Schäferhund.

#Deutschland #AfD #Wahlen und was dann passiert!

trump und AfD
#Trump und #AfD

Hinweis zu den KI-Bildern:
Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.

KI – Künstliche Intelligenz – Vorsicht bei Nutzung bei neuen Sprachmodellen, die über eine Cloud laufen!

Ein Beitrag von
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.

Viele kennen Ollama als Software, mit der große KI-Sprachmodelle lokal auf dem eigenen Computer ausgeführt werden können. Der Vorteil: Die Daten bleiben auf dem eigenen Gerät. Entwickelt wird Ollama von Ollama Inc. mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien, USA).

Nun bietet Ollama zusätzlich Cloud-Modelle an. In einer E-Mail wurde das neue DeepSeek-V4-Flash-0731 vorgestellt.

Kurz übersetzt:

Das Modell kann jetzt über die Ollama-Cloud genutzt werden. Laut Ollama bietet es eine schnellere Verarbeitung, bessere Fähigkeiten zum logischen Schlussfolgern sowie zuverlässige Werkzeugaufrufe auch bei langen Eingaben. Unterstützt werden drei Denkstufen (Low, High und Max).

Das Modell wird in Rechenzentren in den USA und Europa betrieben. Nach Angaben von Ollama werden Nutzerdaten nicht dauerhaft gespeichert (Zero Data Retention) und nicht zum Training der KI verwendet.

Wo liegen die Risiken?

Auch wenn Ollama Datenschutz zusichert, gilt grundsätzlich:

Bei einer Cloud-KI verlassen Ihre Eingaben den eigenen Computer. Nutzer müssen darauf vertrauen, dass technische und organisatorische Datenschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten werden.

Hinzu kommen weitere Punkte:

  • Abhängigkeit vom Anbieter: Preise, Nutzungsbedingungen oder sogar die Verfügbarkeit können sich jederzeit ändern.
  • Internetzwang: Ohne Internet ist keine Nutzung möglich.
  • Rechtlicher Zugriff: Ein US-Unternehmen unterliegt grundsätzlich auch dem US-Recht. Welche Behörden im Einzelfall Zugriff verlangen können, richtet sich nach den jeweils geltenden Gesetzen.
  • Technische Ausfälle: Störungen oder Serverprobleme können die Arbeit jederzeit beeinträchtigen.

USA 2.0 – neue digitale Abhängigkeiten

Mit jeder Cloud-Lösung wächst die Abhängigkeit von ausländischen Rechenzentren und deren Betreibern. Gerade Behörden, Unternehmen und alle, die vertrauliche Daten verarbeiten, sollten deshalb genau prüfen, welche Informationen überhaupt eine Cloud verlassen dürfen.

Mein Fazit:

Lokale KI bietet die größte digitale Unabhängigkeit. Cloud-KI kann leistungsfähig und komfortabel sein, erfordert aber Vertrauen in den Anbieter, dessen Infrastruktur und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Wer sensible Daten verarbeitet, sollte diese Unterschiede kennen und bewusst entscheiden.

#KünstlicheIntelligenz #Ollama #CloudComputing #Datenschutz #DigitaleSouveränität


Hinweis zu den KI-Bildern:
Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden mit Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rechenzentren oder tatsächlichen Situationen.

Grundrente in Gefahr? In diesen Fällen kann der Zuschlag gestrichen werden!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.

Viele Rentner gehen davon aus, dass der Grundrentenzuschlag einmal bewilligt und dann dauerhaft gezahlt wird. Das stimmt jedoch nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Zuschlag gekürzt oder sogar vollständig entzogen werden.

Die gesetzliche Grundlage für den Grundrentenzuschlag findet sich in den §§ 76g bis 76j SGB VI. Änderungen oder die Aufhebung eines bereits bewilligten Zuschlags richten sich – je nach Fall – nach den Vorschriften des SGB X über die Rücknahme oder Aufhebung von Verwaltungsakten.

Der häufigste Grund ist ein zu hohes Einkommen. Denn der Grundrentenzuschlag ist einkommensabhängig. Berücksichtigt wird dabei nicht nur das Einkommen des Rentners selbst, sondern bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften auch das Einkommen des Partners. Steigen die zu berücksichtigenden Einkünfte – etwa durch höhere Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge –, wird der Zuschlag neu berechnet. Je nach Höhe des Einkommens kann er sinken oder ganz entfallen.

Auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse können Auswirkungen haben. Eine Heirat, Scheidung oder der Tod des Ehe- oder Lebenspartners verändern unter Umständen die Einkommensanrechnung und damit auch die Höhe des Grundrentenzuschlags.

Ein weiterer Fall betrifft die Versicherungszeiten. Stellt die Deutsche Rentenversicherung nach einer Kontenklärung oder aufgrund neuer Unterlagen fest, dass die erforderlichen Grundrentenzeiten doch nicht erfüllt sind oder Zeiten falsch bewertet wurden, kann der Zuschlag aufgehoben oder neu berechnet werden.

In der Praxis zeigt sich außerdem, dass Grundrentenzuschläge nicht immer fehlerfrei berechnet werden. Ursache können unvollständige Versicherungszeiten, fehlerhafte Einkommensanrechnungen oder andere Berechnungsfehler sein. Teilweise lassen sich Ansprüche auch durch eine rechtzeitige und zulässige Gestaltung der persönlichen Verhältnisse besser ausschöpfen.

Nicht jede Veränderung führt jedoch zum Verlust des Zuschlags. Normale Rentenerhöhungen, die jährliche Rentenanpassung oder das bloße Älterwerden sind für sich allein kein Grund, den Grundrentenzuschlag zu streichen.

Oft macht es Sinn, dass die Veränderung des Zuschlages oder auch dessen Berechnung noch einmal durch einen Rentenberater geprüft wird.

Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

Werner Rolf Hoffmann
Unabhängiger Rentenberater (RDG)

Gottfried-Keller-Str. 73
71254 Ditzingen
Deutschland

Telefon: (07156) 967 – 1900
Fax: (07156) 318 81

WhatsApp:
https://wa.me/49715634354?text=Hallo%20guten%20Tag%2C%20ich%20habe%20einige%20Fragen%20an%20Sie%20als%20Rentenberater.%20K%C3%B6nnen%20Sie%20bitte%20mit%20mir%20Kontakt%20aufnehmen%3F%20Hier%20meine%20Telefonnummer%20oder%20Handynummer%3A%20


Wenn der Leser auf diesen Link klickt, wird – sofern WhatsApp installiert ist – automatisch folgende Nachricht eingefügt:

Hallo guten Tag, ich habe einige Fragen an Sie als Rentenberater. Können Sie bitte mit mir Kontakt aufnehmen? Hier meine Telefonnummer oder Handynummer: …

Der Interessent muss dann nur noch seine Telefonnummer ergänzen und die Nachricht absenden.

#Grundrente #Rente #Rentner #DeutscheRentenversicherung #Rentenberatung


Hinweis zu den verwendeten Bildern:

Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rentenbescheide oder tatsächlichen Beratungssituationen.

Niederlande ziehen die Notbremse: Warum Europas Daten jetzt vor dem Zugriff der USA geschützt werden sollen

Ein Beitrag von

Furkan Yildiz.

Ein europäisches Land zieht gerade den Stecker bei der US-Tech-Abhängigkeit.

Die niederländische Regierung hat STACKIT zur offiziellen Cloud-Alternative gemacht. Kein Pilotprojekt, sondern eine verbindliche Rahmenvereinbarung für Regierungsbehörden – einschließlich der Zentralbank.

Der Grund ist einfach: Die Niederlande haben verstanden, was in Deutschland noch immer häufig unterschätzt wird.

Der US CLOUD Act stellt für viele europäische Organisationen ein erhebliches Risiko dar. Unter bestimmten Voraussetzungen können US-Behörden auf Daten zugreifen, die von US-Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften kontrolliert werden – selbst dann, wenn sich die Server in Frankfurt oder Amsterdam befinden.

Deshalb ziehen die Niederlande jetzt die Konsequenzen:

Nur europäische Server. Keine US-Muttergesellschaft.

Sollte STACKIT jemals von einem Unternehmen außerhalb der EU übernommen werden, greift automatisch eine Kündigungsklausel. Das ist gelebte digitale Souveränität und konsequenter Schutz sensibler Daten.

Währenddessen diskutieren viele Unternehmen in Deutschland noch über die neuesten KI-Trends. Gleichzeitig wären – nach Einschätzung von fluesta – zahlreiche Betriebe ohne US-Software innerhalb kurzer Zeit kaum noch arbeitsfähig.

Deshalb verfolgt fluesta einen klaren Ansatz: Zero Data Retention, EU-first und konsequente Datensouveränität. Souveränität ist keine lästige Compliance-Vorgabe, sondern messbares Risikomanagement – insbesondere bei sensiblen Sprach-, Meeting- und Unternehmensdaten.

Schleswig-Holstein hat sich bereits in weiten Bereichen der Landesverwaltung von Microsoft verabschiedet. Die Niederlande gehen nun den nächsten Schritt.

Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Europa digital unabhängiger werden muss – sondern wie lange Deutschland noch wartet.


Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Seit Jahren weise ich darauf hin, dass eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Staaten ein erhebliches Risiko darstellt. Das betrifft nicht nur Software aus den USA, sondern ebenso Produkte und digitale Infrastrukturen aus China.

Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen müssen Europa und Deutschland ihre digitale, wirtschaftliche und technologische Souveränität stärken. Ziel sollte sein, möglichst viele Schlüsseltechnologien, Cloud-Dienste, Softwarelösungen und sicherheitsrelevante Produkte aus der Europäischen Union oder aus anderen verlässlichen demokratischen Partnerstaaten zu beziehen.

Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch die USA nicht mehr automatisch als dauerhaft berechenbarer Partner angesehen werden können. Deshalb braucht Europa eigene leistungsfähige Alternativen – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der Versorgungssicherheit, Datensicherheit und strategischen Unabhängigkeit.

Digitale Unabhängigkeit beginnt nicht erst bei der Cloud, sondern bereits beim Betriebssystem, der Bürosoftware und der vollständigen Kontrolle über die eigenen Daten.

#Datensouveränität #Cloud #Europa #OpenSource #Cybersicherheit


1. Übersicht über die bisherigen Artikel auf Blog-Demokratie zum Thema Linux Mint und digitale Souveränität:

https://blog-demokratie.de/?s=Linux+Mint

2. Originalbeitrag von Furkan Yildiz auf LinkedIn:

https://www.linkedin.com/posts/furkan-yildiz-fluesta_ein-europ%C3%A4isches-land-zieht-gerade-den-stecker-activity-7489929307058925568-bX0O?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0


Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der Illustration des Themas und stellen keine realen Fotografien oder tatsächlichen Ereignisse dar.

Schiffsfonds: Vom Traum vom Reichtum zum finanziellen Albtraum vieler Anleger

Ein Beitrag von
Werner Hoffmann

Auch ich kenne so manchen Geschäftsführer in meinem Umfeld, der auf dieses Versprechen hereingefallen ist.

Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2014. Ein Nachbar erklärte mir voller Überzeugung, Schiffsbeteiligungen und Flugzeugbeteiligungen seien die wahren Renditebringer. Geschlossene Beteiligungen galten als exklusiv und wurden oft als Geldanlagen für besonders erfolgreiche Unternehmer und Geschäftsführer dargestellt.

Genau dieses Gefühl wurde in vielen Verkaufsgesprächen vermittelt. Wer sich beteiligte, war nicht einfach Anleger, sondern Kommanditist einer Gesellschaft. Manche trugen diesen Status mit sichtbarem Stolz vor sich her und glaubten, nun zu einem elitären Kreis zu gehören.

Ich dachte damals nur:

„Hochmut kommt vor dem Fall.“

Aus diesem Grund habe ich mich bewusst gegen solche Beteiligungen entschieden. Mir war das unternehmerische Risiko einfach zu hoch. Ich habe weder in Schiffs- noch in Flugzeugbeteiligungen investiert.

Viele Anleger ließen sich von Hochglanzprospekten, optimistischen Renditeprognosen und der vermeintlichen Sicherheit des Welthandels überzeugen. Doch die Realität sah bei zahlreichen Schiffsfonds ganz anders aus. Die weltweite Schifffahrtskrise, sinkende Charterraten und Überkapazitäten führten dazu, dass viele Fondsgesellschaften Insolvenz anmelden mussten.

Für zahlreiche Anleger bedeutete dies den Verlust ihrer gesamten Einlage. Teilweise kam noch hinzu, dass zuvor erhaltene Ausschüttungen vom Insolvenzverwalter zurückgefordert wurden. Vielen war dieses Risiko beim Beitritt überhaupt nicht bewusst.

Hinzu kam, dass bei vielen geschlossenen Fonds ein erheblicher Teil des Anlegerkapitals zunächst in Vertriebskosten, Provisionen, Konzeption, Finanzierung und andere Weichkosten floss. Dadurch musste das Schiff diese Kosten erst einmal erwirtschaften, bevor überhaupt Gewinne für die Anleger entstehen konnten.

Natürlich waren nicht alle Schiffsbeteiligungen erfolglos. Dennoch zeigen die vielen Insolvenzen, dass solche Beteiligungen erhebliche unternehmerische Risiken bergen und keineswegs mit einer sicheren Geldanlage verwechselt werden dürfen.

Meine Lehre daraus:

Lassen Sie sich niemals von Prestige, Exklusivität oder hohen Renditeversprechen blenden. Entscheidend sind nicht schöne Verkaufsprospekte, sondern die wirtschaftlichen Fakten, eine unabhängige Beratung und das ehrliche Verständnis der Risiken.

Gerade wenn eine Geldanlage als „exklusiv“, „nur für ausgewählte Investoren“ oder als „sichere Rendite“ beworben wird, sollte man besonders kritisch werden. Denn am Ende entscheidet nicht das Verkaufsgespräch über den Erfolg einer Investition, sondern die wirtschaftliche Realität.

Ab und zu sollte man eben doch mal auf den Nachbarn hören, der sich mit Finanzen besser auskennt und nicht auf Empfehlungen von Bekannten, Freunden, Strukturvertrieben oder einer Bank!

Es ist schon verwunderlich, wie Menschen mit einer Prestige-Position auf solche Geschäftsmodelle aufgrund ihrer Ehrenkäsigkeit auf solche Kapitalanlagen hereinfallen.

#Schiffsfonds #Schiffsbeteiligung #Kapitalanlage #Finanzbildung #Anlegerschutz


Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen oder tatsächlichen Ereignisse.

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